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Der „Masterplan Mobilität“ soll die verschiedenen Verkehrsströme in Frankfurt unter einen Hut bringen.
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Der „Masterplan Mobilität“ soll die verschiedenen Verkehrsströme in Frankfurt unter einen Hut bringen.

Mobilität

Frankfurt: Neues Leitbild für den Verkehr

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Der Masterplan Mobilität soll Ende 2022 fertig sein und Projekte für die Verkehrswende benennen.

Die Stadt hat den Masterplan Mobilität ausgeschrieben. Der Auftrag soll im August vergeben werden, damit der Mobilitätsplan bis Ende 2022 fertig sein kann. Der Mobilitätsplan soll der große Wurf in der Mobilitätsplanung der Stadt werden.

Wie aus der Leistungsbeschreibung hervorgeht, wird zunächst die Datenlage analysiert. Dazu werden bereits vorhandene Untersuchungen ausgewertet – die Studie Mobilität in Städten von 2018, die Auswertung für Hessen von 2017, die Stadtrandzählung in Frankfurt, die Verkehrsflussqualität, die Verkehrsunfallstatistik. Außerdem die ÖPNV-Linienbelastung, der Traffiq-Geschäftsbericht, der Luftreinhalteplan, der Lärmminderungsplan und die CO2-Bilanzierung. Damit soll der Status quo deutlich werden.

Weitere vorhandene Konzepte sollen ebenfalls berücksichtigt werden. Dazu zählen das Stadtentwicklungskonzept Frankfurt 2030+, der Masterplan „100% Klimaschutz“, der Masterplan Industrie, das Gewerbeflächenentwicklungskonzept, das Einzelhandels- und Zentrenkonzept, die Digitalisierungsstrategie, der Masterplan Mobilität des Regionalverbands sowie der regionale Nahverkehrsplan des RMV.

Bürgerinnen und Bürger einbinden

Darüber hinaus soll das Elektromobilitätskonzept, der lokale Nahverkehrsplan, der Stadtverordnetenbeschluss Fahrradstadt Frankfurt und die Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans Schiene berücksichtigt werden.

Im Anschluss soll der Mobilitätsplan ein grundlegendes Leitbild formulieren. Das Leitbild soll sich zu einer „generationengerechten Nachhaltigkeit“ verpflichten und durch Begriffe wie „sozial gerecht“, „ökologisch verträglich“ und „wirtschaftlich vernünftig“ definiert sein. Ausgehend von dem Leitbild sollen Strategien und konkrete Projekte benannt werden, um sich diesem Schritt für Schritt anzunähern.

Da Frankfurt durch rund 380 000 Pendlerinnen und Pendler geprägt ist, die täglich nach Frankfurt kommen, sollen die Beziehungen zum Umland besonders in den Fokus rücken. Der Mobilitätsplan soll ein regionales Akteursnetzwerk vorschlagen.

Bürgerinnen und Bürger, Interessensgruppen und regionale Akteure sollen auf unterschiedlichen Ebenen beteiligt werden. Das reicht von Information über Konsultation bis Mitentscheidung. Ein Beirat aus den Bereichen Verkehr, Soziales, Umwelt, Wirtschaft und Wissenschaft mit 30 bis 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll den Prozess begleiten. Die Stadtverwaltung will sich alle zwei Wochen auf einem Jour fixe mit dem Dienstleister, der den Mobilitätsplan entwirft, beraten.

Der Bund fördert den Mobilitätsplan mit rund 300 000 Euro. Die Gesamtkosten sollen eine halbe Million Euro nicht überschreiten.

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