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Querdenken-Bewegung

Frankfurt: Neuer Ort für „Querdenken“

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Am Sonntag wollen bis zu 1000 Anhänger der „Querdenken“-Bewegung vor dem Hessischen Rundfunk protestieren. Die Behörden könnten die Kundgebung ans Rebstock-Gelände verlegen.

Eine für Sonntag geplante Kundgebung aus dem Spektrum der „Querdenken“-Bewegung vor dem Hessischen Rundfunk (HR) könnte auf das Rebstockgelände verlegt werden. Wie ein Sprecher des Ordnungsamtes der Frankfurter Rundschau bestätigte, sei diese Option mit den Organisator:innen erörtert worden, weil am Rebstock mehr Platz sei und dort die coronabedingten Abstände besser eingehalten werden könnten. Wie die Versammlungsbehörde mit der Kundgebung umgehe, werde noch entschieden. Theoretisch könnte die Behörde die Verlegung anordnen oder die Kundgebung verbieten. In beiden Fällen könnten die Anmelder:innen klagen.

Am Sonntag, 11. April, wollen bis zu 1000 Menschen aus dem Umfeld der „Querdenken“-Bewegung vor dem HR-Funkhaus im Dornbusch „für eine ehrliche Berichterstattung unserer Medien“ demonstrieren. Im Aufruf zu der Kundgebung wird behauptet, die Medien in Deutschland seien „gleichgeschaltet“, zensiert und „politisch gesteuert“.

An die Mitarbeiter:innen des HR wird nach FR-Informationen intern schon kommuniziert, dass die Verlegung der Kundgebung beschlossene Sache sei. Dennoch werde man die Sicherheitsmaßnahmen erhöhen, falls einzelne Protestierende doch zum Dornbusch kommen sollten. Ins Funkhaus solle am Sonntag nur kommen, wer das unbedingt müsse.

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in Hessen bezeichnete es derweil als „völlig geschichtsvergessen“, gegen angeblich gleichgeschaltete Medien zu protestieren. Davon sei man in Deutschland „zum Glück weit entfernt“, sagte Manfred Moos von der dju.

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