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Frankfurt: Neuer Klimaprotest an der Taunus-Anlage

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„Fridays for Future“-Aktivisten protestieren an der Deutschen Bank in Frankfurt.

Die Gruppe „Fridays for Future“ will am heutigen Freitag vor der Zentrale der Deutschen Bank an der Taunusanlage protestieren. Stellvertretend für die Finanzindustrie kritisiere man das Unternehmen für klimaschädliche Investitionen etwa in fossile Energieträger, teilte die Frankfurter Ortsgruppe der Protestbewegung mit. Es brauche einen Umbau der Wirtschaft, um die Gesellschaft klimagerecht zu gestalten.

Der globale Kapitalismus sei nicht in der Lage, „die für eine bewohnbare Welt unerlässlichen Klimaziele zu erreichen“, sagte Amelie Bayer, eine Sprecherin der Gruppe. „Wir brauchen jetzt ein Umdenken im Umgang mit unseren Ressourcen, um eine lebenswerte Welt für alle zu ermöglichen.“ Die Finanzindustrie trage eine besondere Verantwortung.

Die Gruppe „Fridays for Future“ betont, dass wegen des Coronavirus bei der Kundgebung auf Sicherheitsabstände geachtet wird und Atemmasken getragen werden. Auch während dieser Krise sei es jedoch dringend nötig, die „Klimakrise“ anzugehen. 

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