Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

UBahn4_56503_031220
+
Ein neuer Betriebshof der VGF könnte künftig nahe an der A5 liegen.

Verkehr

Neuer Betriebshof an der A5

  • vonJonas Wagner
    schließen

Vier Flächen kommen aktuell für das U-Bahn-Depot der Verkehrsgesellschaft in Frage.

Zwischen Frankfurt-Riedberg und dem Oberurseler Ortsteil Weißkirchen gibt es neben der Autobahn vor allem eins: Felder, so weit das Auge reicht. Doch das könnte sich in den kommenden Jahren ändern: Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) will einen neuen Betriebshof im Norden der Stadt errichten – und das Areal zwischen der Straße Am Weißkirchener Berg, der Autobahn 5 und der U-Bahn-Trasse kommt als Standort infrage.

„Nach jetzigem Stand“, betont der Frankfurter Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) gegenüber der FR, „ist diese Fläche der Favorit“. Aktuell prüfe man noch weitere Standorte am Alten Flugplatz Kalbach/Bonames, am Pfingstberg zwischen Harheim und Nieder-Eschbach sowie nördlich von Nieder-Eschbach. „Diese vier Flächen haben es in die Vorauswahl geschafft“, so Oesterling. Allerdings sei „nicht auszuschließen, dass noch andere dazukommen“. Mit einem Abschluss der Standortuntersuchungen rechnet der Dezernent in etwa zwei Jahren.

Bis der neue Betriebshof kommt, dürfte es noch bedeutend länger dauern. „Wir brauchen den Standort im Norden, wenn der Lückenschluss der Linie U4 zwischen Bockenheim und Ginnheim in Betrieb geht.“ Dies sei voraussichtlich 2030 der Fall.

Betriebshof erst ab 2030

Gleich mehrere Anforderungen, die Stadt und VGF an den Standort für den neuen Betriebshof haben, treffen auf das Areal bei Weißkirchen zu. So sei etwa der Abstand zur Wohnbebauung groß genug, um eine Lärmbelastung der Anwohnenden zu vermeiden, erklärt Bernd Conrads, Leiter der VGF-Unternehmenskommunikation. Zudem decke der Standort den Flächenbedarf von etwa 22 Hektar – was ungefähr der Ausdehnung von 30 Fußballfeldern entspricht. Seine unmittelbare Nähe zur Trasse der U3, die in diesem letzten Zipfel Frankfurter Gemarkung parallel zur Rosa-Luxemburg-Straße verläuft, macht das Areal überdies wegen seiner Lage im Nahverkehrsnetz und der Möglichkeit zur Minimierung von Leerfahrten attraktiv.

Eine weitere Anforderung, nämlich überwiegend eben zu sein, kann die Fläche allerdings nicht komplett erfüllen. „Das trifft nicht ganz zu“, erklärt Conrads. „Aber das Kriterium heißt ja auch ‚möglichst weitgehend eben‘.“ Ob das Areal ökologisch geeignet ist, etwa in Bezug auf den Trinkwasserschutz und die Frischluftschneise, sei ebenso wie etwaige vorhandene Bodendenkmale „Gegenstand von Prüfung“, fährt der Unternehmenssprecher fort.

Für das 1910 eröffnete Bahndepot in Heddernheim indes könnte der neue Betriebshof das Aus bedeuten. „Es wäre denkbar, dass zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme eines neuen Betriebshofes Heddernheim geschlossen wird“, berichtet Stadtrat Oesterling. Das Areal könnte dann womöglich für den Wohnungsbau genutzt werden, stellt der Sozialdemokrat in Aussicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare