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Wird um neue Bürohochhäuser wachsen und soll einmal 20.000 Menschen Arbeitsplätze bieten: Gateway Gardens.

Flughafen

Der Stadtteil Gateway Gardens am Flughafen wächst

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Die Stadt erhöht die zulässige Baufläche im neuen Stadtteil am Flughafen.

Mit Blick auf die Eröffnung der neuen S-Bahn-Station am 15. Dezember soll der Stadtteil Gateway Gardens am Rhein-Main-Flughafen erheblich attraktiver werden. Das ist der Sinn einer umfangreichen Vorlage, die Planungsdezernent Mike Josef (SPD) jetzt in den Geschäftsgang im Römer gegeben hat. „Wir wollen die Lagegunst rund um die neue S-Bahn-Station erheblich verbessern“, sagt Josefs Referent Marcus Gwechenberger.

Wenn die Stadtverordneten der Änderung des städtischen Bebauungsplans zustimmen, steigt bei Gateway Gardens die mögliche Bruttogeschossfläche von 600.000 auf 700.000 Quadratmeter. Der Bau von Bürohochhäusern ist schon jetzt möglich. Nicht zulässig sind Wohnungen, Altenheime und Erholungsheime – schon mit Blick auf die Lärmbelastung durch den Flughafen. Die Änderung des Bebauungsplans schließt auch „Betriebe und Nutzungen“ aus, die der „gewerblichen sexuellen Betätigung und Schaustellung dienen“. Spielhallen können ebenfalls nicht entstehen.

Dafür definiert die Stadt aber schon sehr konkret, wo genau welche Hochhäuser errichtet werden können. In fünf Kerngebieten dürfen Gebäude in einer Höhe zwischen 180 und 192 Metern Höhe entstehen. In weiteren Baugebieten kann die maximal zulässige Gebäudehöhe bis zu einer Höhe von 165 Metern überschritten werden. In allen Fällen bedarf es dafür allerdings der „Zustimmung der Luftfahrtbehörde“ – das heißt, der Flugverkehr darf nicht gefährdet oder beeinträchtigt werden.

Nach Informationen der FR gibt es bereits Interessenten für den Bau von Bürohochhäusern. Das ist zuletzt etwa auf der Immobilienmesse Expo Real in München deutlich geworden.

Zwischen der neuen S-Bahn-Station Gateway Gardens und dem Flughafen-Terminal 2 wollen die städtischen Planer auch eine gute Verbindung für Fußgänger ausbauen. In der Luftlinie betrage die Entfernung maximal 500 Meter.

Der neue Stadtteil soll am Ende etwa 35 Hektar umfassen und ist damit eines der größten flughafennahen Entwicklungsprojekte in Europa. Im Endausbau möchte die Stadt Frankfurt in Gateway Gardens etwa 20.000 Arbeitsplätze ermöglichen. Auch eine Kindertagesstätte ist in Planung, damit Kinder betreut werden können, während die Eltern arbeiten gehen. Neben Bürohäusern gibt es in Gateway Gardens jetzt schon Hotels und Gastronomie.

Die Stadt hat im Rahmen einer Public-private-Partnership die Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens mit der Entwicklung beauftragt. Die Kommune plant in dem neuen Stadtteil auch umfangreiche Baumpflanzungen. Alleen mit begrünten Mittelstreifen sind vorgesehen. Mindestens 60 Prozent der Dachflächen sollen dauerhaft begrünt werden, auch bei Hochhäusern. 

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