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Mathias Hölzinger leitet künftig die Stabsstelle Städtische Bühnen Frankfurt.
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Mathias Hölzinger leitet künftig die Stabsstelle Städtische Bühnen Frankfurt.

Kultur

Frankfurt: Neue Leitung für Stabsstelle Bühnen

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Stabsstelle Bühnen koordiniert den Neubau von Oper und Schauspiel in Frankfurt. Nun wechselt die Leitung.

Der Architekt und Stadtplaner Mathias Hölzinger übernimmt von Oktober an die Leitung der Stabsstelle Städtische Bühnen. Er tritt die Nachfolge des Architekten und Stadtplaners Michael Guntersdorf an, der die Leitung seit 2018 innehatte.

Guntersdorf hatte als Geschäftsführer der Dom-Römer GmbH seit 2009 den Bau der neuen Altstadt koordiniert. Sie kostete die Stadt mehr als 200 Millionen Euro. 2018 übernahm er die Leitung der Stabsstelle Städtische Bühnen, die ein noch größeres Projekt steuert, den Neubau von Oper und Schauspiel.

Dafür hat sie unter anderem einen Bericht zu den möglichen Varianten und Standorten erarbeitet. „Ich habe mit der Fertigstellung unseres Berichts mein persönliches Ziel erreicht. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für mich, um aufzuhören“, sagte Guntersdorf.

Drei Varianten werden abschließend untersucht

Mathias Hölzinger und Guntersdorf arbeiten seit Jahren Seite an Seite. Hölzinger ist seit 2019 in der Stabsstelle für Projektvorbereitung, Strategie und Bauprojektmanagement zuständig. Zuvor begleitete er Guntersdorf bei der Dom-Römer GmbH. Bis 2009 war er im Architektenbüro Albert Speer für den städtebaulichen Masterplan zur Innenstadt verantwortlich.

Aufgabe der Stabsstelle ist es nun, eine Entscheidungsgrundlage für die Stadtverordneten zum Neubau der Bühnen zu erarbeiten. Außerdem soll sie einen internationalen Architekturwettbewerb vorbereiten und das Bauvorhaben begleiten.

Die Stadtverordneten hatten mehrheitlich beschlossen, eine Sanierung des Gebäudes nicht weiterzuverfolgen. Für den Neubau gibt es mehrere Varianten. Drei davon will die neue Koalition abschließend prüfen lassen, wie aus dem Koalitionsvertrag hervorgeht.

Dabei handelt es sich um die Varianten Kulturmeile, Spiegelung und den Neubau der Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz. Die Sparte Tanz soll in die Bühnen integriert werden. Eine Entscheidung über den Standort soll in dieser Wahlperiode fallen. Für die Zeit bis 2026 ist auch der Architekturwettbewerb geplant.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Kulturdezernentin Ina Hartwig (beide SPD) dankten Guntersdorf für die geleistete Arbeit. Guntersdorf und sein Team hätten „umsichtig und mit der nötigen Professionalität“ gearbeitet, sagte Feldmann. Hartwig sieht mit dem Bericht „einen Meilenstein“ erreicht. Die Stabsstelle setzt ihre Arbeit zunächst bis 2024 fort. Eine entsprechende Verfügung hat Feldmann unterschrieben.

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