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Frankfurt: Neue Leiterin für das Dialogmuseum

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Von: Andreas Hartmann

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Maureen Ekizoglu (links) und Klara Kletzka. Bild: Julia Reisinger
Maureen Ekizoglu (links) und Klara Kletzka. Bild: Julia Reisinger © Julia Reisinger

Das vielleicht ungewöhnlichste Frankfurter Museum hat eine neue Chefin: Gründerin Klara Kletzka gibt ihr Amt an Nachfolgerin Maureen Ekizoglu weiter.

Nach 18 Jahren als Chefin des Frankfurter Dialogmuseums hat die Gründerin und Gesellschafterin Klara Kletzka ihren Posten als Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH an ihre Nachfolgerin Maureen Ekizoglu weitergegeben. „Die Idee des Dialogs im Dunkeln ist vor mehr als 30 Jahren in Frankfurt entstanden und entwickelte von hier ein weltumspannendes Netzwerk“, sagte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) bei der Feier am Freitagabend.

Kletzka habe mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum respektvollen Umgang mit dem Thema Inklusion geleistet und sich als langjährige Direktorin des Dialogmuseums auf kreative Weise für blinde Menschen starkgemacht. Die lange Suche nach einem neuen Standort und die Pandemie, die ein so körperbetontes Museum besonders gefordert habe, seien Herausforderungen gewesen, die Kletzka gemeistert habe, sagte Hartwig.

Die Ausstellung war 1990 von Andreas Heinecke entwickelt und unter Kletzkas Zutun im Künstlerhaus Mousonturm erstmalig präsentiert worden. aph

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