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In die Fahrradgarage in Höchst passen vier Räder.
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In die Fahrradgarage in Höchst passen vier Räder.

Mobilität

Frankfurt: Neue Fahrradgarage in Höchst

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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In Höchst steht eine neue Fahrradgarage, die zweite in Frankfurt. Wer einen solchen überdachten Radabstellplatz haben will, wende sich an den zuständigen Ortsbeirat.

Familie Bender und eine weitere Familie in der Ludwigshafener Straße 27 in Höchst haben nun eine überdachte Fahrradgarage vor der Haustür. Und das kam so: „Ich habe in der Frankfurter Rundschau gelesen, dass es in der Hegelstraße im Nordend eine Fahrradgarage gibt. Da dachte ich, warum nicht auch bei uns in Höchst?“, erzählt Susanne Bender.

Gedacht, getan. Sie schrieb den zuständigen Ortsbeirat 6 an, worauf sich Thomas Schlimme (Grüne) bei ihr meldete. Thomas Schlimme war lange Mitglied im Ortsbeirat 6 und ist seit März Stadtverordneter. Er schrieb einen Antrag im Ortsbeirat, damit eine Fahrradgarage mit vier Stellplätzen in der Ludwigshafener Straße gebaut werden kann. Ein Autostellplatz ginge verloren. Der Ortsbeirat stimmte zu. Das war im Juni 2019. „Dann passierte lange nichts“, sagt er. Im Oktober 2020 schrieb er einen zweiten Antrag. Was denn mit der Fahrradgarage sei, für die sich der Ortsbeirat ausgesprochen habe? Dann verging wieder einige Zeit.

Dezernat will auf Ortsbeirat-Anfrage weitere Fahrradgaragen aufstellen

Und nun steht sie da, die Fahrradgarage, ein holländisches Modell von Fietshangar, die ein wenig an einen etwas zu kleinen Hundezwinger erinnert, mit grauen Gitterwänden und dunkelblauem Wellblechdach. Zwei Abstellbügel sind darin, dort lassen sich vier Fahrräder anschließen. „Aber keine Lastenräder, dafür ist nicht genug Platz“, erklärt Susanne Bender. Was nicht weiter störe, die Familien hätten keine Lastenräder.

In der Hegelstraße steht eine Fahrradgarage mit rotem Dach. Sie hat zwölf Abstellplätze. Ein Stellplatz kostet einmalig 380 Euro für fünf Jahre. In der Ludwigshafener Straße kosten die vier Stellplätze 1520 Euro, ebenfalls für fünf Jahre, sagt Petra Lau, die Leiterin des Straßenverkehrsamts. Das ist vergleichsweise günstig. Die Anlage zu bauen, hat die Stadt 10 000 Euro gekostet.

„Wenn es goutiert wird, stellen wir gerne weitere Fahrradgaragen auf“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Die Initiative müsse aus dem Ortsbeirat kommen. Thomas Schlimme sagt dazu: Die Initiative müsse zunächst von den Anwohner:innen kommen. Die sollten sich an ihren Ortsbeirat wenden. Dort formulierten die Fraktionen dann entsprechende Anträge für Fahrradgaragen. Darin stehe auch, wo ein Kfz-Stellplatz wegfallen könne.

Bei ihm habe sich eine Autofahrerin wegen des weggefallenen Stellplatzes beschwert, sagt er. „Dabei ist die ganze Straße voll mit Autostellplätzen, und Fahrradparkplätze gab es bis jetzt nicht.“ Sie wisse nicht, wer sich beschwert habe, sagt Bender. „Die Nachbarschaft ist an der Fahrradgarage sehr interessiert.“

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