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So soll der Eingangsbereich des Hauptbahnhofs aussehen.
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So soll der Eingangsbereich des Hauptbahnhofs aussehen.

Mobilität

Frankfurt: Neue B-Ebene im Bahnhof

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Deutsche Bahn erneuert den Hauptbahnhof in Frankfurt für rund 135 Millionen Euro. Danach stehen weitere Projekte an.

Der Umbau des Frankfurter Hauptbahnhofs, der rund 135 Millionen Euro kostet, soll bis Ende 2026 komplett abgeschlossen sein. Das führte Hartmut Schwarz aus, der bis Ende vergangenen Jahres den Bahnhof managte und nun das Facility Management und die Stationsbetreuung von DB Station und Service leitet.

Seit Oktober 2020 liefen die Arbeiten in der B-Ebene unter dem Nordbau. Sie werde bis auf den Beton entkernt, um eine neue Innenarchitektur einzubauen: graue Fliesen, weiße LEDs, eine amorphe Deckengestaltung, die die niedrige Decke etwas höher erscheinen lasse.

B-Ebene wird schmaler

So soll dann auch die gesamte B-Ebene aussehen. Statt der weiten, unübersichtlichen Flächen würden schmale Flure die B-Ebene durchziehen, die von Geschäften gesäumt werden. Vier Zugänge zur B-Ebene – an der Karlsstraße, der Münchener Straße, vor dem Südbau und auf dem Vorplatz – will die Bahn schließen lassen. Derzeit erinnere die Ebene „eher an einen Schweizer Käse“, sagte Schwarz. Die neue Wegeführung soll das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden erhöhen.

Objektiv könnte das Sicherheitsgefühl der Reisenden schon jetzt sehr hoch sein. Denn der Hauptbahnhof wird mit 296 Kameras überwacht. Sie schicken 700 Bilder an die Bundespolizei, die im Nordbau untergebracht ist. Dort sei die Wache renoviert worden, so dass die Bundespolizei nun komfortabler arbeiten könne.

Bau des Fernbahntunnels

Die Bahn habe auch ihre eigene Sicherheitszentrale am Bahnhof erneuert, eine neue Sprinklerzentrale eingebaut, eine von fünf Lüftungszentralen ausgetauscht und eine neue IT-Anlage eingerichtet. „Davon dürften die Reisenden aber nicht so viel mitbekommen haben“, sagte Schwarz. Denn die Arbeiten fanden in nichtöffentlichen Bereichen des weitläufigen Bahnhofs statt.

Das Herzstück des Umbaus ist die neue Verteilerebene, die von 2024 bis Ende 2026 errichtet werden soll und den Querbahnsteig mit Fern- und Regionalzügen an U- und S-Bahn anbindet. Sie soll Kapazität schaffen für die 200 000 zusätzlichen Reisenden, die bis 2040 erwartet werden. Für diese Verteilerebene wird die Empfangshalle aufgerissen. Unten ist dann Platz für Geschäfte.

Nach Abschluss der Arbeiten sei die Umgestaltung des Vorplatzes möglich. Nächstes Projekt: der geplante Fernbahntunnel.

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