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Küchenchefin Lisa Willeboordse, Barchef Jan Saemann und Betriebsleiter Dandy Bermisa. Renate Hoyer
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Küchenchefin Lisa Willeboordse, Barchef Jan Saemann und Betriebsleiter Dandy Bermisa. Renate Hoyer

Bars in Frankfurt

Neueröffnung in Frankfurt: Neue Bar mit Alice-im-Wunderland-Konzept

  • Kathrin Rosendorff
    VonKathrin Rosendorff
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In der Innenstadt hat die Tag-und Nachtbar White Rabbit eröffnet. Zum Frühstück gibt es Croissants mit Kombucha-Glasur und abends Cocktails, die ihre Farbe wechseln.

Frankfurt am Main - Kupferfarbene Karotten mit leuchtenden Spitzen hängen von der Decke. In rosa und weißer Leuchtschrift steht über der Bar: „Follow the white rabbit“ („Folge dem weißen Hasen“). Überhaupt gibt es überall weiße Hasen zu entdecken. Vor der Bar ist da plötzlich ein tiefes schwarzes Loch. Zumindest sieht es so aus. Es ist aber bloß eine optische Täuschung. „Es ist ein Infinity-Spiegel, der einem das Gefühl gibt, drei Meter in die Tiefe zu schauen“, erzählt Wlassios Kordonias. An diesem Tag sitzt der 48-Jährige in der rosa bezogenen Sitzecke. Gerade erst hat er seine Tag- und Nachtbar namens „White Rabbit“ in der Innenstadt von Frankfurt zusammen mit seinem Bruder Pablo eröffnet.

Wlassios Kordonias war es, der sich dieses Alice-im-Wunderland-Konzept erdacht hat. Das White Rabbit befindet sich um die Ecke von Schauspiel und Komödie auf der Neuen Mainzer, und doch läuft man nicht zufällig vorbei. Es ist im Erdgeschoss des Winx Towers auf dem Maintor-Areal, wo Anwaltsbüros und Wohnungen sind.

White Rabbit in Frankfurt: Hommage an Matrix

„‚Folge dem weißen Hasen‘ ist auch ist eine Anspielung auf die Matrix-Filme“, so Kordonias. Es sei ein Ort, an dem alles gehe, sein Team sich kreativ in Küche und Bar entfalten könne. Alles sei selbst gemacht und nichts 08/15. Neben Kordonias sitzt Dandy Bermisa. Er ist der Betriebsleiter, der Host, der die Gäste begrüßt und ihnen auch die Karte erklärt. Die Cocktails sind nach griechischen Götter und Göttinnen benannt und nicht komplett selbsterklärend.

So gibt es beispielsweise den Cocktail namens Morpheus. „Das ist einmal eine Figur aus Matrix, aber eben auch der griechische Gott der Träume“, sagt Barchef Jan Saemann. Ein Punchcocktail: „Der Gast bekommt zunächst einen Butterfly Tea serviert, und sobald er diesen mit der Bacardi-Rumbasis mit selbst gemachten Ananas-Cordial (eine Art Sirup), Apfel, Zimt aufgießt, wechselt er seine Farbe von blau zu rot“, so Kordonias. 13,50 Euro kostet der Cocktail. Dazu gibt es nicht etwa Erdnüsse oder Chips, sondern Rauchmandeln oder Popcorn mit Kerbel- oder Schnittlauchöl.

White Rabbit in Frankfurt: Frühstück bis 14.00 Uhr

Mit fast einem Jahr Verspätung hat das White Rabbit eröffnet. „Eigentlich wollten wir im November 2020 eröffnen. Aber dann kam der lange Lockdown. Und als wir wieder aufmachen konnten, hatte sich unser Ursprungsteam andere Jobs gesucht. Also waren die Räumlichkeiten fertig, aber wir mussten uns ein komplett neues Team suchen“, erzählt Kordonias. Mit seinem Bruder betreibt er auch den „City Beach“, der im Winter die „City Alm“ ist, auf dem Parkhaus der Konstablerwache.

Bis 14 Uhr gibt es Frühstück. Der Kaffee kommt von der Frankfurter Rösterei Caffè Due Mani. „Wir arbeiten mit einer Bäckerei in Mörfelden zusammen, dort wird alles selbst gebacken“, sagt Küchenchefin Lisa Willeboordse. Sie backten speziell für das White Rabbit Croissants mit Kombucha-Glasur, gefüllt entweder mit Kardamom-Orangenschale (2,50 Euro) oder mit Earl-Grey-Creme (3,50 Euro). Es gibt aber auch ein Buchweizen-Porridge. Die herzhafte Variante ist mit Amazake, dem japanischen Getränk aus süßfermentiertem Reis, Kurkuma, Karotten und Linsen, die süße Variante mit Früchten und Nüssen (8,50 Euro). Und dann gibt es auch das japanische Eier-Sandwich (Tamago sando) belegt mit einem gekochten Ei und Kartoffel-Eiweißsalat kombiniert mit Frankfurter Grüner Soße. Deswegen der Name „Franky Sando.“

„Mir gehört die Nacht, Lisa der Tag. Aber wir inspirieren uns gegenseitig. Und verwerten auch Zutaten des anderen“, sagt Barchef Saemann. Bei der Herstellung der sogenannten Milk Punches entstehe durch die Reaktion von Milch und Säure als Restprodukt Frischkäse, den die Küchenchefin dann weiterverarbeite. Immer donnerstags gibt es zudem ein Bar-Menü mit Snacks wie Rauchschmand mit vegetarischem Kaviar oder Rindertartar. Im White Rabbit gilt in der Corona-Zeit die 2G-Regel. „Wir wollen niemanden ausschließen, aber die Bar ist klein. Das würde sich das wirtschaftlich nicht lohnen, wenn wir mit 3G kaum Leute reinlassen dürften“, betont Kordonias. (Kathrin Rosendorff)

White Rabbit , Neue Mainzer 6-10, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 8 bis Mitternacht, Donnerstag und Freitag 8 bis 1 Uhr, Samstag 10 bis 1 Uhr.

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