AWO-Skandal

Frankfurt: Lob für die neue AWO-Spitze

  • Christoph Manus
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Frankfurts Bildungsdezernentin Sylvia Weber sieht ehrlichen Aufklärungswillen.

Die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber hofft nach dem Wechsel an der Spitze der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt „ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit der Stadt mit der AWO aufschlagen zu können“. Der aufrichtige Aufklärungswille, den die neue Führung um Petra Rossbrey zeige, sei erkennbar und erfreulich.

Weber macht klar, dass das Dezernat „mit unverminderter Entschlossenheit und Gründlichkeit“ die Vorgänge der Vergangenheit prüfen werde, um etwaige Rückforderungen an die AWO einzufordern. Absehbar sei allerdings, dass sich ein möglicher Schaden für die Stadt im Kita-Bereich in Grenzen halte. „Wir haben nur die tatsächlich belegten Plätze bei der AWO finanziert.“ Rossbrey hatte am Donnerstag gesagt, es gebe keine Erkenntnisse, dass die AWO der Stadt geschadet habe.

Der AWO-Bundesverband lobt den Prozess der Aufarbeitung des Neuanfangs im krisengeschüttelten Kreisverband. Der FDP-Landtagsabgeordnete Yanki Pürsün sieht noch immer viele Fakten ungeklärt und Strukturen nicht offengelegt. 

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