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Was Stoltze wohl noch alles zu sehen kriegt?
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Was Stoltze wohl noch alles zu sehen kriegt?

Neue Altstadt

Neue Aufgabe für Dom-Römer GmbH

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die neue Altstadt ist längst fertig. Die Dom-Römer GmbH soll aber weiterarbeiten und neue Aufgaben erhalten. Die Linke im Römer kritisiert die Kosten.

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass die neue Altstadt, die zwischen Dom und Römer entstand, feierlich eröffnet wurde. Die von der Stadt gegründete und mit der Projektentwicklung betraute Dom-Römer-GmbH aber soll nach einer Vorlage des Magistrats weiterarbeiten und weiterhin Geld aus dem städtischen Haushalt erhalten. Hintergrund ist zum einen, dass noch einige Bauprojekte anstehen. Mark Gellert, Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD), nennt etwa die Neugestaltung des Domplatzes und geplante Arbeiten an der Südseite der Braubachstraße.

Zum anderen will der Magistrat die städtische Gesellschaft nun auch offiziell mit dem Quartiersmanagement des Areals betrauen. Dabei soll es vor allem um die Vermietung der Gewerbeflächen in den Häusern gehen, die rekonstruiert wurden oder sich an der früheren Bebauung orientieren. Die Flächen sollen nicht an Investoren verkauft werden, sondern im Eigentum der Stadt verbleiben. Der Magistrat will zudem, dass die Gesellschaft bei der Auswahl von möglichen neuen Mieter:innen, wie schon bei der Auswahl der jetzigen Betreiber:innen, auf eine gute Mischung verschiedener Nutzungen achtet. Nach Möglichkeit sollen in der neuen Altstadt Gewerbe zu finden sein, die es schon in der historischen Altstadt gab.

Für das Quartiersmanagement soll die Gesellschaft im kommenden Jahr gut 1,5 Millionen Euro erhalten. Die Stadt wird, wenn die Stadtverordneten zustimmen, zudem weitere Verluste übernehmen, die die Dom-Römer-GmbH erwirtschaftet hat. Darüber hinaus wird sie der Gesellschaft ein Darlehen von gut zwölf Millionen Euro zur Verfügung stellen, die sie benötigt, um Kredite von Dritten, die sie zur Finanzierung der Gewerbeflächen aufnahm, zurückzuzahlen.

Die Linke im Römer kritisiert die Pläne scharf. „Wofür braucht die Gesellschaft, die mittlerweile nur noch die Vermietung der Geschäftsräume regeln soll, mehrere Millionen Euro Eigenkapital? Wie kommt sie auf 1,5 Millionen laufende Kosten im Jahr?“, fragt der Stadtverordnete Eyup Yilmaz. Er spricht von einem verantwortungslosen Umgang mit Steuergeld. Die Linke hat das Projekt stets klar abgelehnt – und bleibt bei dieser Auffassung. Inzwischen habe die neue Altstadt die Stadt mehr als 345 Millionen Euro gekostet, sagt der planungspolitische Sprecher der Fraktion. „Für ein paar Luxuswohnungen und Edelgeschäfte ist dieser Betrag nicht zu rechtfertigen!“

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