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Frankfurt: Naturschutz-Euro des Zoos mit positiver Bilanz

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Von: Steven Micksch

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Orang-Utans des Frankfurter Zoos bewerben die Aktion. Foto: Zoo Frankfurt
Orang-Utans des Frankfurter Zoos bewerben die Aktion. © Zoo Frankfurt

Freiwilliger Obolus vor einem Jahr initiiert. Knapp 120 000 Euro fließen in Projekte.

Im März vergangenen Jahres wurde im Frankfurter Zoo der freiwillige Naturschutz-Euro eingeführt. Wer seither eine Tages-, Jahres- oder Gruppenkarte ersteht, kann einen Euro drauflegen, um Projekte zu fördern, die der Zoo unterstützt.

In den zurückliegenden zwölf Monaten sind trotz pandemiebedingt niedriger Besucherzahlen 120 000 Euro zusammengekommen. 70 Prozent der erwachsenen Zoobesucher:innen hätten sich für den Zusatzbeitrag entschieden, teilt der Zoo mit. Die Akzeptanz sei von Anfang an sehr groß gewesen.

„Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt erhielt insgesamt gut 96 000 Euro für ihre Schutzbemühungen im Manu-Nationalpark in Peru, auf Sumatra, im Hessischen Wispertaunus und der Serengeti in Tansania“, berichtet Zoodirektorin Christina Geiger. Knapp 18 000 Euro seien an Sphenisco – Verein zur Rettung des Humboldt-Pinguins ausgezahlt worden, 6000 Euro gingen an die Bienenbotschaft in der Wetterau.

Damit die Zoogäste noch besser verstehen, warum der zusätzliche Euro so wichtig ist, gibt es nun auch eine kleine Ausstellung in der neuen „Infobox Naturschutz“. Dieser Ausstellungspavillon steht am Großen Weiher, gut erkennbar an dem riesigen grünen Frosch auf der Seite.

Drinnen wird erklärt, welche Naturschutzbemühungen der Zoo und seine Partner verfolgen. An vier Stationen wird der praktische Naturschutz in den Ursprungsgebieten der Zootiere gezeigt. Über interaktive Elemente und Videosequenzen werden die Bedrohung von Lebensräumen und der Mensch-Tier-Konflikt verdeutlicht. Und es wird erklärt, was wir alle zum Schutz der Tiere und der Natur beitragen können.

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