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Das zählt für die Klimawette: Christiane Schuchart-Helm lässt das Auto stehen und fährt mit der Bahn nach Gateway Gardens. 

Klimawette

Aus Frankfurt nach Schweden – mit der Bahn

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Die FR-Klimawette geht weiter. Auch im Internet lässt sich viel CO2 sparen. Leserinnen und Leser geben Tipps für klimagerechtes Verhalten.

Warm heute. Irre warm. Normal ist das nicht – noch nicht. Was können wir fürs Klima tun, liebe Leserinnen, liebe Leser? Den Mächtigen auf die Finger schauen. Und ganz persönlich: an der Klimawette zwischen der Frankfurter Rundschau und dem städtischen Energiereferat teilnehmen. Bis 20. Februar sammeln wir Beiträge, die Kohlendioxid einsparen. Sparen Sie mit!

So wie Karl Heinz Fröhner aus Messel. „Als Besitzer des Seniorentickets Hessen benutze ich nur den öffentlichen Nahverkehr“, schreibt er uns. Und die Bahn (mit Bahncard 25) für Reisen in Deutschland. Zum Einkaufen nutzt er das Fahrrad, auf Fleisch verzichtet er mindestens drei Mal die Woche. „Internetbestellungen unterlasse ich.“ Wasser wärmt ein Sonnenkollektor auf dem Dach, Streaming mit dem Mobiltelefon und Flugreisen raus aus Europa lässt er bleiben. Kurz: Wenn wir das Klima retten, dann auch dank Karl Heinz Fröhner.

Was macht Andrea Eppel aus Oberrad? „Leider kann ich nicht aufs Auto verzichten, aber auf die Geschwindigkeit“, schildert sie. „Ich fahre täglich 100 Kilometer auf der Autobahn und werde nur noch maximal 120 km/h fahren.“ Im Urlaub jedoch geht’s zu dritt nach Schweden – mit der Bahn.

Ums Streaming geht es Gerhard Schwartz. „Als Beitrag zur Klimawette wollen wir ab sofort auf das Konsumieren von Streaminginhalten aus dem Internet verzichten“, schreibt der Frankfurter. Der Energieverbrauch beim Endanwender sei zwar minimal – aber Schaltstellen und Internet-Rechenzentren benötigten beim hochauflösenden Videostreaming und auch bei komplexen Onlinespielen viel mehr Energie als etwa bei E-Mails oder beim Internetsurfen.

„Es wäre interessant zu erfahren, welche CO2-Einsparungen sich so für Durchschnittshaushalte ergeben würden“, schreibt Gerhard Schwartz. „Auf die Ergebnisse bin ich schon gespannt.“ Wir auch. Das Energiereferat ist so freundlich und rechnet die Einsparungen wieder für uns aus.

„Guten Tag, liebes FR-Team“, schreibt uns Christiane Schuchart-Helm. „Seit dem 1. Januar habe ich ein Jobticket und fahre nun zwei bis drei Mal pro Woche von Rodgau bis zur neu eröffneten Station Gateway Gardens statt vier Mal mit dem Auto. Einsparung: 100 bis 150 Kilometer pro Woche. Wie viel CO2 ist das?“

Fleißig dabei sind auch FR-Leserinnen und -Leser, die schon ewig klimafreundlich leben. Unsere Wette verlangt ja Verhaltensänderungen; aber nicht von Jens-Peter Maerdel aus Griesheim. „Ich bin 50 – fahre seit 47 Jahren Rad“, berichtet er. Das habe mit drei Kindern, Anhänger und öffentlichen Verkehrsmitteln geklappt. Umsteigern vom Auto aufs Rad rät er: „Die erste Fahrt ist kein Rennen – langsam das Tempo steigern.“ Und wer motorisiert bleiben muss: „Vielleicht Kollegen für die Fahrgemeinschaft aktivieren? Gemeinsam geht’s einfacher.“ Abgesehen davon: „Strom sparen wir schon lange (alles LED)“, Eingekauft wird ohne Plastik, aber mit Stofftüten für den Transport.

Super. Sehr viele Wettbeiträge sind schon eingegangen und warten noch auf Veröffentlichung, bitte ein wenig Geduld. Und weiter mitmachen: Schreiben Sie an online@fr.de. Alle Infos zur Wette unter www.fr.de/klimawette.

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