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Toter Fisch im Urselbach.
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Toter Fisch im Urselbach.

Stadtnatur

Frankfurt: Mysteriöses Fischsterben alarmiert Behörden

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Am Donnerstag entdecken Spaziergänger viele tote Fische im Urselbach. Was dann passiert, macht die Spurensuche fast unmöglich.

Frankfurt am Main - Spaziergänger haben am Donnerstag eine große Zahl toter Fische im Urselbach entdeckt. Wie es dazu kommen konnte, ist völlig unklar.

Das Paar hatte sich mittags gerade in der Gaststätte „Zum Lahmen Esel“ erfrischt, als es zunächst einen, dann immer mehr tote Fische im Urselbach fand. Im Bachlauf entlang der Spielsgasse gab es keinen Quadratmeter Grund, auf dem kein Kadaver lag. Lebende Fische waren nicht mehr zu sehen. „Es müssen mindestens 20, wenn nicht 30 verendete Fische gewesen sein“, berichten die Spaziergänger.

Im „Lahmen Esel“ hatte niemand etwas von einem Fischsterben mitbekommen. „Wir haben einen Fettabscheider, unser Abwasser landet in einem speziellen Tank“, hieß es dort. Auch von ähnlichen Fällen in früheren Zeiten sei nichts bekannt.

Das Umweltamt, am Freitag informiert, schickte einen Mitarbeiter zum Urselbach, doch vergeblich. Der starke Regen am Donnerstagnachmittag hatte eine Strömung verursacht, die alles mit sich riss. Fische seien nicht mehr zu sehen gewesen, berichtete eine Sprecherin des Umweltamts. Auch die Stadtentwässerung habe keine Kenntnis von einem Zwischenfall. Wasserproben zu untersuchen sei nach dem Regen nicht mehr erfolgversprechend. Das Umweltamt wolle aber weiter ermitteln und gegebenenfalls informieren. (Thomas Stillbauer)

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