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Kriminalität

Schleusernetz ausgehoben

  • Helen Schindler
    vonHelen Schindler
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Elf chinesische Staatsbürger sollen für Scheinfirmen illegal eingereist sein. Jetzt wurden die zwei hauptverdächtigen Schleuser in Frankfurt verhaftet.

Weil sie seit 2014 elf chinesische Staatsbürger illegal nach Deutschland eingeschleust haben sollen, wurden eine 40 Jahre alte Frau und ein 36 Jahre alter Mann in Frankfurt festgenommen. Bei der Aktion am Mittwoch, bei der knapp 200 Beamte der Bundespolizei sowie vier Staatsanwälte der Eingreifreserve teilnahmen, wurden die Wohn-und Geschäftsräume von elf Beschuldigten sowie eine Anwaltskanzlei durchsucht. Insgesamt hätten Durchsuchungen in 20 Orten in Frankfurt, Hamburg und im Kreis Offenbach stattgefunden, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und die Bundespolizei mit.

Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern wurde Haftbefehl gegen die beiden Hauptbeschuldigten erlassen. Die beiden Deutschen sollen Ausländerbehörden getäuscht haben, indem sie Scheinfirmen gründeten und für die angeblich benötigten Führungskräfte Aufenthaltstitel organisierten. Weder habe es für die Unternehmen entsprechende Geschäftsräume noch wirtschaftliche Aktivitäten gegeben.

Für ihre Dienste sollen die mutmaßlichen Schleuser bis zu 180 000 Euro entgegengenommen haben. Bei weiteren fünf Beschuldigten handele es sich um aktuelle und frühere Mitarbeiter der Firma. Auch gegen einen 56-jährigen Anwalt und zwei seiner Mitarbeiter sowie gegen eine 64-jährige Versicherungsvermittlerin wird wegen Beihilfe ermittelt.

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