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Corona-Krise

Frankfurt muss Prioritäten setzen

  • Georg Leppert
    vonGeorg Leppert
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Die Stadt muss sparen, trotzdem hat der Oberbürgermeister recht: Angebote wie kostenlose Hortplätze müssen möglich sein. Ein Kommentar.

Das war ehrlich. Viele Menschen hoffen, dass mit der ersehnten Impfung das elende Thema Corona endlich vorbei ist. Kämmerer Uwe Becker hat am Freitag hingegen ganz klar gemacht: Diese Pandemie wird uns – zumindest in finanzieller Hinsicht – noch lange beschäftigen. Und wer einen Blick auf die Fortschreibung des Haushalts wirft, der ahnt: Die Folgen von Corona werden wir noch spüren, wenn die Masken längst alle ganz hinten im Kleiderschrank liegen. Frankfurt muss sparen, alles andere wäre unverantwortlich der nächsten Generation gegenüber.

Derweil bleibt sich Peter Feldmann treu. Der Oberbürgermeister bekräftigt in einer Runde, in der es um Einsparungen ging, seine Forderung, dass auch die Plätze in Kinderhorten und Krabbelstuben fortan kostenlos angeboten werden sollten. Das erscheint unpassend, aber er hat ja recht. Die Stadt wird mehr denn je Prioritäten setzen müssen. Und das Wohl von Kindern, die in dieser Pandemie besonders zu leiden haben, sollte ganz oben stehen. Trotzdem kann man differenzieren und Familien, die 150 000 Euro pro Jahr verdienen, den Hortplatz bezahlen lassen.

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