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Der Musikbunker im Marbachweg 295 an der Ecke zur Kaiser-Sigmund-Straße. Foto: Monika Müller
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Der Musikbunker im Marbachweg 295 an der Ecke zur Kaiser-Sigmund-Straße.

Kultur

Frankfurt: Musikbunker im Marbachweg bleibt erhalten

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Den Musikerinnen und Musikern im Bunker im Marbachweg in Frankfurt waren die Mietverträge wegen des Brandschutzes gekündigt worden. Nun zeichnet sich eine Lösung ab.

Die Kulturschaffenden im Musikbunker am Marbachweg 295 können aller Voraussicht nach in ihren Studios bleiben. Das kündigte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) am Donnerstagabend im Kulturausschuss des Römers an.

Sie habe Gespräche mit der Führungsebene der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) geführt, welcher das Gebäude gehört. Die Bima hatte den rund 50 Mieterinnen und Mietern zuvor aus Brandschutzgründen zum Jahresende gekündigt. Die Kulturschaffenden hätten sich neue Proberäume suchen müssen, von denen es in Frankfurt nicht sehr viele gibt.

Brandschutzsanierung geplant

Mit der Führungsebene der Bima habe sie eine Lösung verhandelt, sagte Hartwig nun und gab sich „vorsichtig optimistisch“. Noch sei kein Vertrag unterschrieben. Im Bereich des Möglichen sei aber, dass die Bima die Mietverträge über die Dauer von bis zu drei Jahren verlängern könnte. Die Brandschutzsanierung, die etwa eine sechsstellige Summe koste, würde die Bima demnach selbst übernehmen. Einen Verkauf des Bunkers beabsichtige die Bima derzeit nicht. Im Besitz der Stadt Frankfurt sind mehrere Bunker, die unter anderem für Kulturzwecke zur Verfügung stehen.

Die Stadtverordneten hatten sich bereits zuvor dafür ausgesprochen, den betroffenen Mieterinnen und Mietern zu helfen. Linke, BFF-BIG und CDU hatten Anträge zum Kauf des Bunkers gestellt. Auch der zuständige Ortsbeirat 9 hatte sich mit den Musikerinnen und Musikern solidarisiert und die Stadt aufgefordert, den Bunker zu kaufen und zu erhalten. Ein Sprecher von Stadträtin Hartwig kündigte einen Pressetermin zum Thema in der kommenden Woche an.

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