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Frankfurt

Müntze fliegt nach Angriff aus der Aktionsgemeinschaft

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Verein entschuldigt sich für den Angriff auf DAM-Direktor Peter Cachola Schmal.

Matthias Müntze muss die Aktionsgemeinschaft Schauspielhaus verlassen. Das gab der Verein in einem Entschuldigungsschreiben bekannt, das er an den Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM), Peter Cachola Schmal, adressierte. „Herr Müntze wird aus unserem Verein ausgeschlossen“, heißt es darin. Müntze war zuletzt Beisitzer und Mitglied des Vereinsvorstands, bis er Schmal am Dienstagabend mit einer Ohrfeige attackierte; einen Museumsmitarbeiter soll er gebissen haben. Der Schlag ist auf einem Videoclip festgehalten. Weitere Videos und Zeugenaussagen wertet die Polizei derzeit aus. Schmal zeigte den Mainzer Immobilienverwalter wegen Hausfriedensbruchs und Körperverletzung an. Die Aktionsgemeinschaft sprach von einer „vulgären Ausschreitung. Dies ist nicht unser Stil und soll es auch nie werden.“

Torte als Geschenk

Als „Zeichen der Wiedergutmachung“ verschenkte die Aktionsgemeinschaft eine Torte, auf der das Motiv des Schauspielhauses von 1902 zu sehen ist. Die Initiative setzt sich für die Rekonstruktion des Gebäudes aus der Kaiserzeit ein.

Die Frankfurter Grünen forderten die Aktionsgemeinschaft zu einem moderateren Debattenstil auf. „Es reicht nicht, den Namen von Herrn Müntze von der Homepage zu löschen. Kultur braucht Freiheit und Demokratie. Museen und Theater sind deshalb besondere Orte. Wer diese Orte aufsucht, um seine Meinung absolut zu setzen, handelt nicht im Sinne von Kultur“, teilten Martina Feldmayer und Bastian Bergerhoff mit.

Neben den Grünen verurteilten auch die SPD in Frankfurt, die Fraktion Bürger für Frankfurt, die Frankfurter Kulturdezernentin und die Linke im Römer den Angriff auf Schmal.

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