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5G-Antennen lassen sich unter anderem an Masten anbringen.
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5G-Antennen lassen sich unter anderem an Masten anbringen.

Telekommunikation

Frankfurt: Mobilfunknetz mit 5G wird ausgebaut

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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In Frankfurt soll die Mobilfunkübertragung mit 5G in den kommenden Jahren zum Standard werden. Die Unternehmen streben eine Vollversorgung an.

Die Telekommunikationsunternehmen Telefónica/O2, Deutsche Telekom und Vodafone investieren derzeit in den Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes in Frankfurt. In den nächsten Jahren soll eine Vollversorgung erreicht werden.

Telefónica/O2 funkt den Angaben zufolge momentan mit etwa 40 5G-Antennen in Frankfurt, unter anderem auf der Zeil, in Bockenheim, in Griesheim, in der Nordweststadt, im Riederwald sowie nahe dem Main-Taunus-Zentrum. Dabei kämen besonders leistungsstarke 3,6 Gigahertz-Frequenzen zum Einsatz.

5G-Antennen in Straßenlaterne

In einem Pilotprojekt gemeinsam mit der Energieversorgerin Mainova und deren Tochterunternehmen SRM-Straßenbeleuchtung Rhein-Main wurde eine Straßenlaterne mit 5G-Antennen ausgestattet. Die Laterne steht in der Gutleutstraße 280 im Gutleutviertel und ist mit Mobiltelefonen in rund 250 Metern erreichbar. Die Straßenleuchte ist ans Glasfasernetz angeschlossen und hat eine LED-Beleuchtung.

Telefónica/O2 hat angekündigt, bis 2025 bundesweit eine Vollversorgung mit 5G zu gewährleisten. Bis Jahresende soll ein Drittel der Bevölkerung Anschluss daran bekommen.

Die Deutsche Telekom überträgt laut Unternehmensangaben 5G-Frequenzen an 226 Standorten in Frankfurt. Weitere 67 Standorte sollen bis Jahresende entsprechend ausgestattet werden. Ziel sei, in Frankfurt und im gesamten Bundesgebiet bis Jahresende 90 Prozent der Bevölkerung mit 5G zu erreichen. Bis 2023 seien 23 neue Standorte in Frankfurt geplant. Über die Verfügbarkeit informiert eine Karte, die sich nach Adressen sortieren lässt (telekom.de/netz/mobilfunk-netzausbau).

Vernetztes Fahren möglich

Vodafone will 5G-Antennen zunächst an der vorhandene Mobilfunkinfrastruktur anbringen, zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Das betreffe 449 Mobilfunkstationen. Hinzu kämen einzelne Neubauten von Stationen. Die ersten 138 Stationen mit 5G-Technologie hat Vodafone den Angaben zufolge bereits in Betrieb genommen. Bis Mitte 2022 würden 31 weitere 5G-Projekte realisiert.

Die Unternehmen weisen darauf hin, dass 5G im Vergleich zu 4G/LTE höhere Geschwindigkeit und weniger Unterbrechungen ermöglichen könne. So ließen sich HD-Filme schauen oder Übertragungen im Livestream verfolgen. Die schnelle Datenübertragung mache auch vernetztes Fahren möglich.

Dabei kommunizieren Fahrzeuge ständig miteinander und halten etwa den gebotenen Abstand ein. Das soll Staus und Unfälle verhindern. Anwendungsbereiche seien unter anderem auch Telemedizin, Landwirtschaft, Bildung, Maschinenindustrie, Logistik und Schifffahrt.

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