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Blick ins Treppenhaus, das renoviert wird.

Renovierung MMK

Dem MMK sind die Spuren der Zeit anzusehen: Sanierung des gesamten Bauwerks steht an

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Die erste Phase der MMK-Renovierung beginnt.

Es sind 28 Jahre vergangen, seit das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt eröffnet worden ist. Dem Gebäude auf dem charakteristischen dreieckigen Grundstück Domstraße 10 sind die Spuren dieser Zeit anzusehen. Noch immer geht von der Architektur des Österreichers Hans Hollein eine große Faszination aus, die lichtdurchfluteten, geradezu transparenten Ausstellungsräume schlagen die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann.

Doch eine umfassende Sanierung des gesamten Bauwerks steht an. Das betrifft vor allem Klimaanlage, Heizung und andere technische Gewerke, die nicht mehr dem modernsten Stand der Technik und der Vorschriften entsprechen.

Diese große Sanierung wird vorbereitet, am Montag beginnt ein erster Renovierungsabschnitt. Die Außenfassade des Hauses mit einer Fläche von 2900 Quadratmetern wird neu gestrichen. Zuvor wird noch der Sandstein gereinigt.

Im Inneren wird das Treppenhaus mit einer Fläche von 1300 Quadratmetern ebenfalls neu geweißt. Zugleich beginnt die energetische Sanierung, die den Energieverbrauch und die Kosten senken soll. Die Beleuchtung in den Ausstellungsräumen wird auf moderne LED-Technik umgestellt. Dafür gibt es Geld aus dem Etat der sogenannten Nationalen Klimainitiative, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit organisiert wird.

Insgesamt kostet dieser erste Teil der Renovierung rund 280.000 Euro, die das Museum aus seinem Etat aufbringt. Die Arbeiten sollen bis Mitte August abgeschlossen sein, wenn die neue Ausstellung unter dem Titel „Museum“ eröffnet wird.

Für die große Sanierung der technischen Gewerke, die eine Millionensumme kosten wird, gibt es noch keinen Termin.

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