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Hier wird bald saniert.
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Hier wird bald saniert.

Kultur

MMK bleibt bis Sommer geschlossen

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Der Brandschutz in der Domstraße soll bis zum 30. Geburtstag des Museums erneuert sein.

Das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt muss bis Sommer 2021 schließen. Der Grund ist die Sanierung des Brandschutzes in dem postmodernen Gebäude, das 1991 nach Plänen des Architekten Hans Hollein entstand. Zum 30. Geburtstag des Museums sollen die Arbeiten abgeschlossen sind.

Konkret würden die Brandschutztore in den Ausstellungsräumen erneuert, sagte MMK-Sprecherin Christina Henneke. Die Brandmeldeanlage werde aufgerüstet, die Brandschutztüren in den Geschossen erneuert oder ertüchtigt. Bei Rauch oder Feuer – wie im Juli 2019, als ein Dieselnotstromaggregat defekt war – soll eine elektroakustische Anlage Alarm schlagen. Das Amt für Bau und Immobilien führt die Arbeiten im Auftrag des Kulturamts aus, das für die städtischen Museen zuständig ist. Die Kosten liegen bei rund 3,2 Millionen Euro.

Bei Sanierungsarbeiten im Jahr 2019 wurde bereits die Fassade des Haupthauses neu gestrichen, der Sandstein wurde gereinigt. Im Inneren wurde energiesparende LED-Beleuchtung eingebaut. Diese Renovierung kostete rund 280 000 Euro. Die anstehende Brandschutzsanierung sei zunächst für einen späteren Zeitpunkt geplant gewesen, sagte Henneke. Die Zeit des Lockdowns werde nun genutzt, um sie vorzuziehen. Die Arbeiten beträfen nur das Haupthaus in der Domstraße 10, das sogenannte Tortenstück, nicht aber die Dependancen im MMK Tower im Taunusturm oder im MMK Zollamt in der Domstraße 3.

Im MMK Tower ist die Ausstellung „Sammlung“ derzeit pandemiebedingt geschlossen. Sie zeigt Werke aus der Sammlung des Museums von den 1960er-Jahren bis zu jüngst erworbenen Werken – ein zeitlicher Bogen von Andy Warhol bis Anne Imhof.

Im MMK Zollamt findet die Eröffnung der Ausstellung von Lungiswa Gqunta statt, sobald die Museen wieder öffnen dürfen. Die Eröffnung war ursprünglich für den 15. Januar geplant. Lungiswa Gqunta ist 30 Jahre alt, stammt aus Südafrika und beschäftigt sich in ihrer Kunst mit kolonialen Landschaften und deren Erbe. So arbeitet sie unter anderem mit Bierflaschen, Benzin und Bettgestellen.

Cyprien Gaillard, ein 40 Jahre alter Künstler, der in Paris geboren wurde und in Berlin lebt, setzt im Rahmen des Festivals Frankfurter Positionen eine Auftragsarbeit in der Wallanlage nahe der Taunusanlage um. Dafür nutzt er einen Lüftungsschacht am Rande des Parks, in welchen er eine Skulptur integrieren will. Die Arbeit soll ab dem 29. Januar zu sehen sein.

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