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Frankfurt: Mieten sinken leicht

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Von: Christoph Manus

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Gebaut wird viel in Frankfurt. Was an neuen Wohnungen entsteht, ist aber überwiegend sehr teuer.
Gebaut wird viel in Frankfurt. Was an neuen Wohnungen entsteht, ist aber überwiegend sehr teuer. © Renate Hoyer

Das Maklerhaus JLL beobachtet einen leichten Rückgang bei den Angebotsmieten in Frankfurt. Trotzdem bleibt Frankfurt für Wohnungssuchende extrem teuer.

Wohnungen in Frankfurt werden nach Zahlen des Maklerhauses JLL derzeit zu etwas geringeren Mieten angeboten als vor einem halben Jahr. Noch immer liegen die Angebotsmieten im Stadtgebiet aber mit 15,50 Euro pro Quadratmeter im Mittelwert auf einem noch vor wenigen Jahren undenkbar hohen Niveau. Nur in München sind die Mieten noch höher.

Den Rückgang der Angebotsmieten erklärt man bei JLL insbesondere mit der Entwicklung im Neubausegment. Im zweiten Halbjahr 2021 seien weniger „Spitzenobjekte“ – also Wohnungen mit sehr hohen Mieten – auf den Markt gekommen als im ersten Halbjahr und im Jahr 2020, sagt der JLL-Wohnungsmarktexperte Sebastian Grimm.

Die Preise für Eigentumswohnungen in Frankfurt sind auf einen neuen Rekordwert gestiegen

Die Preise für Eigentumswohnungen sind nach Zahlen des Maklerhauses dagegen trotz der Corona-Pandemie weiter gestiegen. Diese werden laut JLL inzwischen im Mittelwert für 6900 Euro pro Quadratmeter angeboten. Das Maklerhaus sieht zwar eine nachlassende Preisdynamik, mit einem Rückgang rechnet es aber nicht. Noch immer gebe es auch angesichts der niedrigen Zinsen mehr Nachfrage nach Eigentumswohnungen als Angebot. Zudem wirke sich der starke Anstieg der Baukosten auf die Preise aus, heißt es.

Das Institut Empirica hält das Miet- und Preisniveau in Frankfurt für niedriger als JLL. Es sieht die Angebotsmieten für Wohnungen aller Baujahre bei 13,65 Euro pro Quadratmeter, den Preis für Eigentumswohnungen bei 6306 Euro pro Quadratmeter. Auch nach Zahlen von Empirica liegt Frankfurt damit unter den deutschen Großstädten nach München auf Platz 2.

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