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Michael zu Löwenstein gibt den Fraktionsvorsitz ab

CDU Frankfurt

Führungswechsel in der Frankfurter CDU

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Michael zu Löwenstein gibt den Fraktionsvorsitz ab, sein Nachfolger dürfte ein ausgewiesener Planungspolitiker werden.

Ende einer Ära im Frankfurter Römer: CDU-Fraktionschef Michael zu Löwenstein tritt zum 1. Juli von seinem Amt zurück. Favorit für die Nachfolge des 68-Jährigen ist nach FR-Informationen der planungspolitische Sprecher der Fraktion, Nils Kößler.

Sein Rückzug habe nichts mit der Europawahl zu tun, bei der die CDU in Frankfurt nur zweitstärkste Kraft hinter den Grünen wurde, sagte zu Löwenstein. Vielmehr gehe es darum, seinem Nachfolger noch vor Beginn des Wahlkampfes zur Kommunalwahl genug Zeit zur Einarbeitung zu geben. Er habe nie geplant, nach der Wahl als Fraktionschef weiterzuarbeiten.

Der Parteivorstand der Frankfurter CDU wird am 6. Juni zusammenkommen und der Fraktion dann einen Nachfolger zur Wahl vorschlagen. Zuletzt wurden innerhalb der CDU immer zwei Namen gehandelt: Nils Kößler und der sicherheitspolitische Sprecher der Fraktion, Christoph Schmitt. Schmitt lehnte aus beruflichen und privaten Gründen aber ab. 

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