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Frankfurt: Messen für Konsumgüter verschmelzen

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Von: Christoph Manus

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Die bisher letzte Ambiente auf dem Frankfurter Messegelände gab es im Februar 2020. Nun setzt die Messe Frankfurt auf ein neues Konzept für ihre Konsumgütermessen.
Die bisher letzte Ambiente auf dem Frankfurter Messegelände gab es im Februar 2020. Nun setzt die Messe Frankfurt auf ein neues Konzept für ihre Konsumgütermessen. © Arne Dedert/dpa

Ambiente, Creativeworld und Christmasworld finden ab 2023 gleichzeitig auf dem Frankfurter Messegelände statt. Das Unternehmen kündigt aber auch eine neue regionale Messe an.

Die Messe Frankfurt richtet die Konsumgütermessen Ambiente, Creativeworld und Christmasworld vom kommenden Jahr an zeitgleich auf ihrem Frankfurter Gelände aus. Die Paperworld entfällt als eigenständiges Angebot am hiesigen Standort. Ihre Produktgruppen werden künftig im neuen Bereich Ambiente Working, der Christmasworld und der Creativeworld zu finden sein. Mit diesen Schritten fasst das mehrheitlich städtische Unternehmen zwei bisher getrennte Messetermine zusammen. Die erste gemeinsame Konsumgüterschau ist für den 3. bis 7. Februar 2023 terminiert.

In diesem Jahr sollten Creativeworld, Christmasworld und Paperworld eigentlich vom 28. Januar bis 1. Februar stattfinden, die Ambiente vom 11. bis 15. Februar. Doch die Messe sagte die Konsumgüterschauen jeweils wegen der anhaltenden Pandemie ab.

Messe Frankfurt will neues Design- und Lifestyle-Angebot etablieren

Die Zusammenlegung der drei Konsumgütermessen begründet die Messe Frankfurt mit „Synergieeffekten für Aussteller, Besucher und Medien“, aber auch dem Umbruch der globalen Konsumgüterbranche. Sie weist etwa auf neue Handels- und Vertriebsformen, steigende Onlineverkaufszahlen und sinkende Kundenfrequenzen in einst attraktiven Handelslagen, Lieferkettenprobleme, Materialengpässe und ein in der Pandemie verändertes Geschäftsreiseverhalten hin.

Die Messe Frankfurt kündigt zudem ein neues regionales Design- und Lifestyle-Angebot an, das sie erstmals im Sommer kommenden Jahres in Frankfurt ausrichten will. Das neue Format für die zweite Jahreshälfte werde frühere Messeplattformen für den Sommer ersetzen und der Konsumgüterbranche in Stadt und Region einen attraktiven Wachstumspfad eröffnen, teilt das Unternehmen mit.

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