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Frankfurt: Mehr Sicherheit auf Schulweg

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Von: George Grodensky

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Kinder sollen nicht mit dem Auto zur Schule kommen, lieber zu Fuß, mit dem Rad oder dem Tretroller. Foto: Renate Hoyer
Kinder sollen nicht mit dem Auto zur Schule kommen, lieber zu Fuß, mit dem Rad oder dem Tretroller. © Renate Hoyer

Die Stadt möchte Elterntaxis von der Theobald-Ziegler-Schule in Preungesheim fernhalten. Dafür sperrt sie nun jeden Morgen die Zufahrt mit einer Schranke ab.

An der Theobald-Ziegler-Schule in Frankfurt-Preungesheim sollen vor Schulbeginn morgens die Elterntaxis nicht mehr so einfach vorfahren können. Die Stadt richtet dort für ein Jahr versuchsweise das Projekt „Schulstraße“ ein. Seit Dienstag, 22. März, sperrt die Stadt montags bis freitags, von 7.15 bis 8.45 Uhr, die Theobald-Ziegler-Straße per Schranke ab und kappt so für die Autos die Verbindung zur Homburger Landstraße. Die ASB-Lehrerkooperative betreut den Schlagbaum.

„Die Verkehrssituation vor vielen Schulen ist zu Unterrichtsbeginn oft gefährlich, wofür vor allem der hektische Eltern-Bring-Verkehr verantwortlich ist“, sagt Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Abgeschaut haben sich die Frankfurter die Idee in Wien. Dort war der Versuch erfolgreich. Der Verkehr vor der Pilotschule hat stark abgenommen, weniger Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Stattdessen reist der Nachwuchs selbstständig mit dem Rad oder zu Fuß an.

„Ob sich diese positiven Ergebnisse auch in Frankfurt einstellen, wollen wir herausfinden“, sagt Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Grüne). Zehn Frankfurter Schulen hatten sich für das Projekt beworben. Die Theobald-Ziegler-Schule bekam den Zuschlag. Seit Jahren kämpft die Grundschule gegen das morgendliche Chaos an, das entsteht wenn Autos in die schmale Straße einfahren, Kinder abladen und dann wenden oder rückwärts wieder abfahren. Kleinere Kollisionen inklusive. sky

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