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Das Smiley-Terminal ist betriebsbereit.
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Das Smiley-Terminal ist betriebsbereit.

Bürgerservice

Frankfurt: Mehr Service im Ausländeramt

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Kundinnen und Kunden können nun ein digitales Feedback geben. Vorher war Kritik an unfreundlichem Personal laut geworden.

In diesen Tagen ist in der Frankfurter Ausländerbehörde wieder einiges los – und das hat mit dem Passwesen in der Türkei zu tun. Vor zehn Jahren nämlich führte die Regierung in Ankara biometrische Reisepässe ein. Viele Türkinnen und Türken bekamen in der Folge die neuen Ausweispapiere, die jetzt in diesen Tagen ablaufen. Für die Frankfurterinnen und Frankfurter mit türkischer Staatsbürgerschaft heißt das, dass sie sich zunächst im Generalkonsulat den neuen Pass abholen müssen, um dann in der Ausländerbehörde am Frankfurter Ordnungsamt vorstellig zu werden. Dort wird ihr Aufenthaltstitel in das neue Dokument geheftet.

In der Behörde im Gallus sorgen diese Vorgänge nicht für Chaos, und auch sonst ist das Arbeiten um einiges entspannter als noch vor zwei oder drei Jahren. Das betonten am Mittwoch der Leiter der Ausländerbehörde, Norbert Euler, die Chefin des Ordnungsamts, Karin Müller, und Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU).

Um den Service zu verbessern, wurde in der Ausländerbehörde – ebenso wie in der Zulassungsstelle am Römerhof – nun ein Terminal aufgestellt, an dem die Kundinnen und Kunden Feedback geben können. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenfarbigen Smileys, können anschließend angeben, was ihnen besonders gut oder nicht gut gefallen hat (etwa die Wartezeit oder die Freundlichkeit der Mitarbeitenden), und bei Bedarf auch noch eine Textnachricht hinterlassen. Die Angaben würden wöchentlich ausgewertet, sagte Karin Müller.

Vor allem vor der Kommunalwahl hatte es wieder Unruhe in der Ausländerbehörde gegeben. Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) und der Frankfurter SPD-Vorsitzende Mike Josef hatten gefordert, die Behörde vom Ordnungsamt und damit auch dem Dezernat von Markus Frank zu lösen. Das Amt sollte zu einem Willkommenszentrum ausgebaut werden. In einem Gespräch mit Kundinnen und Kunden der Behörde, das Weber kurz vor der Wahl führte, wurden Vorwürfe laut, die Mitarbeiter:innen seien unfreundlich und hätten kaum interkulturelle Kompetenz.

Markus Frank stellte sich stets vor die Bediensteten. Dass es in der Behörde Probleme gegeben habe – insbesondere mit langen Wartezeiten – sei bekannt. Diese seien aber behoben – unter anderem,weil 30 Stellen geschaffen wurden.

Bei 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seien die Stellen angepasst worden, so dass sie mehr Geld verdienen, sagte Frank. Das habe gegen die bis dahin herrschende Fluktuation sehr geholfen.

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