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Frankfurt: Mehr Platz für Busse und Radverkehr an der Bockenheimer Warte

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Von: Florian Leclerc

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An der Senckenberganlage wird der Radweg markiert. Renate Hoyer
An der Senckenberganlage wird der Radweg markiert. Renate Hoyer © Renate Hoyer

An der Bockenheimer Warte bekommen Menschen auf dem Rad, zu Fuß und im Bus mehr Platz. Die Markierungsarbeiten haben gerade begonnen.

Wer Rad fährt, kommt künftig bequemer von der Bockenheimer Warte in Richtung Messe. Die Stadt Frankfurt richtet von dieser Woche an einen Radweg auf der Senckenberganlage zwischen Bockenheimer Warte und Ludwig-Erhard-Anlage ein. Zunächst werde ein 400 Meter langer Abschnitt von der Bockenheimer Landstraße bis zum Hochhaus „One Forty West“ markiert, teilte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) mit.

Der vorhandene schmale Radweg auf dem Bürgersteig werde aufgelöst. Der Platz käme Fußgängerinnen und Fußgängern zugute. Der Radweg werde auf der bisherigen rechten Fahrspur der Straße markiert. Er wird mindestens 2,30 Meter breit.

Konfliktsituationen vermeiden

Teilweise werde der Radweg durch Trennelemente geschützt. Wo keine Trennelemente möglich seien, werde er rot markiert. Das Radfahrbüro des Straßenverkehrsamts hat die Planung erarbeitet.

„Mit dem neuen Radfahrstreifen werden typische Konfliktsituationen zwischen Radfahrer:innen und Fußgänger:innen zukünftig vermieden“, sagte Majer. Das betreffe etwa den querenden Fußverkehr an den Ampeln, am U-Bahn-Abgang Bockenheimer Warte und an der Bushaltestelle Senckenbergmuseum.

In dieser Woche entfernt eine Kolonne im Auftrag des Amts für Straßenbau und Erschließung den Angaben zufolge die alten Markierungen. Dann wird der neue Radweg mit weißer Farbe vormarkiert. Anschließend wird rotes Kaltplastik händisch aufgetragen.

Der Radweg soll Ende März fertig sein. Witterungsbedingt können sich die Arbeiten verzögern. Die Kosten liegen bei 65 000 Euro. Die zweite Hälfte des Radwegs auf der Senckenberganlage soll eingerichtet werden, sobald die Jüdische Akademie an der Senckenberganlage 9/Ecke Georg-Voigt-Straße fertig ist. Das soll Ende 2023 soweit sein.

Auch der Nahverkehr bekommt laut Verkehrsdezernent mehr Platz. Die Linienbusse erhielten eine eigene Fahrspur zwischen Zeppelinallee und Bockenheimer Landstraße. „Dies führt zu einer störungsfreien und stetigen Fahrt und macht den Frankfurter Nahverkehr zuverlässiger, schneller und pünktlicher“, sagte er.

In der Zeppelinallee werde die Busspur zwischen der Sophienstraße und der Bockenheimer Landstraße künftig auf dem rechten Fahrstreifen geführt. Der Kfz-Verkehr in Fahrtrichtung Messe behalte zwei Fahrspuren. In der Bockenheimer Landstraße werde die Busspur zwischen der Senckenberganlage und der Gräfstraße/Adalbertstraße auf der rechten Fahrspur verlaufen. Dem Kfz-Verkehr stehe nach Ende der Arbeiten noch eine Spur zur Verfügung.

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