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Frankfurt: Mehr Lärmschutz für Schule

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Von: Florian Leclerc

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Die Pestalozzischule liegt ganz in der Nähe der geplanten Autobahn. Foto: Peter Jülich
Die Pestalozzischule liegt ganz in der Nähe der geplanten Autobahn. Foto: Peter Jülich © Peter Juelich

Beim Ausbau der Autobahn 66 ist eine Grundschule mit Kindergarten und Hort besonders vom Baulärm betroffen. Die Autobahngesellschaft stellt nun den geplanten Schutz vor.

Beim Ausbau der Autobahn 66 durch den Stadtteil Riederwald im Frankfurter Osten sollen die Pestalozzischule, eine Grundschule für 260 Kinder sowie das Kinderzentrum Vatterstraße mit Kindergarten und Hort mehr Schutz vor Bau- und Verkehrslärm bekommen.

Die Autobahngesellschaft des Bundes will bei einer Veranstaltung über den Schallschutz, die Verkehrsführung während der Bauzeit und den künftigen Verlauf der Geh-, Rad- und Schulwege informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Anwohner:innen, Schüler:innen und Eltern. Sie findet am Freitag, 30. September, von 14 bis 16 Uhr, auf dem Schulhof der Pestalozzischule, Vatterstraße 1-3, statt – bei schlechtem Wetter in der Aula.

Passiver Lärmschutz und Luftfilter bis Ende 2022

Die A66 soll bis Ende 2031 um 2,2 Kilometer zur A661 ausgebaut werden. Zuletzt war eine 2,25 Meter hohe Lärmschutzwand in der Haenischstraße nahe der Grundschule vorgesehen. Die Bürgerinitiative Riederwald fordert eine höhere und längere Lärmschutzwand.

Wie der Magistrat berichtete, sieht die Planfeststellung Lärmschutzfenster in sieben Klassenräumen und Lüftungsanlagen in 14 Klassenräumen an der Süd- und Westfassade vor. Als weiteren Schutz plant die Stadt Lärmschutzfenster und Lüftungsanlagen in allen Räumen an der Süd- und Westfassade.

Das Projekt verzögert sich laut Magistrat wegen Lieferengpässen auf Ende 2022. Über weitere Lärmschutzwände für die Außenflächen verhandele der Magistrat mit der Autobahn GmbH.

Lesen Sie auch: Der Magistrat soll prüfen, was es kosten würde, den Lärmschutz für die Pestalozzischule beim Bau des Riederwaldtunnels auf eigene Kosten zu verbessern. Das geht aus einem Antrag der Koalition hervor.

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