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Gewalt gegen Frauen

Frankfurt: Mehr Gewaltopfer suchen Beratungen

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Der Verein „Frauen helfen Frauen“ verzeichnet im ersten Halbjahr 2021 einen deutlichen Zuwachs in seinem anonymem Online-Portal.

Die Beratungs- und Interventionsstelle des Frankfurter Vereins „Frauen helfen Frauen“ verzeichnet einen Zuwachs an Beratungen. An die Stelle, die Frauen berät, die von häuslicher Gewalt, Stalking oder Zwangsverheiratung betroffen sind, haben sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 208 Frauen gewandt – 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Im gesamten Jahr 2020 nahmen 338 Frauen das Angebot in Anspruch.

Am deutlichsten erhöht haben sich die Online-Anfragen. Im gesamten vergangenen Jahr nutzten 84 Frauen dieses Angebot, während es im ersten Halbjahr diesen Jahres 68 Frauen waren – eine Steigerung um 61 Prozent.

Das Angebot an Frauen, anonym auf einer geschützten Online-Plattform ihr Anliegen zu schildern, bietet der Verein bereits seit 2017 an. Insbesondere während der Lockdown-Phasen sei diese Form der Beratung für viele Frauen eine Möglichkeit gewesen, sich bei erlebter Gewalt fachliche Unterstützung zu holen, so der Verein.

Weil die Kontaktaufnahme zeitlich flexibel ist, hätten Frauen unbeobachtete Momente nutzen können, um Handlungsempfehlungen zu erfragen und Sicherheitsstrategien mit der Beraterin zu entwickeln. Aktuell denke der Verein darüber nach, auch Beratungen per Chat oder Messenger anzubieten, um noch kurzfristiger Unterstützung bieten zu können.

Der Verein bietet Frauen, die von häuslicher Gewalt, Stalking oder Zwangsverheiratung betroffen sind, Schutz und Beratung im Frauenhaus. Die Beratungs- und Interventionsstelle berät persönlich, telefonisch sowie online und bietet auch eine Selbsthilfegruppe an. Alle Beratungsangebote sind kostenfrei.

Kontakt zur Beratungsstelle: Tel.: 069/48 98 65 51, E-Mail: info@frauen haus-ffm.de, Online-Beratung: onlineberatung.frauenhaus-ffm.de

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