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Auch im letzten Jahr demonstrierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
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Auch im letzten Jahr demonstrierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Protest

Frankfurt: Mehr Geld für Jugendarbeit

  • Stefan Simon
    VonStefan Simon
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Die freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit demonstrieren am Donnerstag vor dem Römer. Sie fordern eine bessere Finanzierung und setzen Hoffnungen in die neue Stadtregierung.

Der Frankfurter Jugendring und die freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit demonstrieren am heutigen Donnerstag um 15 Uhr für eine auskömmliche und gleichberechtigte Finanzierung ihrer Einrichtungen, teilt Rabab Flaga vom Jugendring mit. Der Protest findet unter den geltenden Corona-Vorschriften auf dem Römerberg statt. Vertreterinnen und Vertreter der freien Träger tragen ihre Forderungen über Lautsprecherboxen vor.

Die Träger fordern neben einer besseren Finanzierung auch eine Aufstockung der Vollzeitstellen um 28 Stellen, zusätzliche Mittel für Liegenschaften und notwendige Renovierungsmaßnahmen sowie einen nachträglichen Ausgleich der ausgebliebenen Tarifkostenanpassungen bei den betroffenen Trägern. Sie hoffen, dass die womöglich neue Stadtregierung aus Grünen, SPD, FDP und Volt eine Anpassung der Zuschüsse „endlich in die Tat umsetzt und damit eine gleichberechtigte Finanzierung wie beim städtischen Träger gewährleistet“, sagt Flaga.

Die Träger setzen ihre Hoffnungen in die Wahlprogramme. „Sie versprechen, in allen Stadtteilen Jugendzentren, Begegnungsmöglichkeiten und offene Räume einzurichten“, sagt Flaga. Dennoch zeigen sich die Träger besorgt darüber, ob sich die Koalitionäre wegen der Corona-Pandemie genügend für die Förderung der freien Jugendarbeit einsetzen werden. „Seit der Pandemie stellen die Träger wieder unter Beweis, was für eine wichtige Anlaufstelle sie für viele junge Menschen darstellen“, sagt Flaga. Die Angebote müssten aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel schon seit vielen Jahren immer weiter heruntergefahren werden. „Die Leidtragenden dieses Umstandes sind die Kinder und Jugendlichen der Stadt.“ stn

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