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Die Frankfurter Verkehrskontrolleurinnen und -kontrolleure dürfen sich auf eine Gehaltserhöhung freuen.

Stadtpolitik

Mehr Gehalt für Verkehrspolizei

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Beschäftige der Verkehrspolizei sollen so viel verdienen wie ihre Kolleginnen und Kollegen im Umland - auch um offene Stellen schneller wiederbesetzen zu können.

Kontrolleur:innen der Verkehrspolizei in Frankfurt sollen künftig besser verdienen. Das geht aus einem Magistratsbericht hervor. Die Koalition aus CDU, SPD und Grünen hatte sich zuvor auf ein höheres Gehalt geeinigt. Genau 63 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig nach Entgeltgruppe 8 des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVÖD) bezahlt. Das entspricht in Hessen im laufenden Jahr 2811,99 Euro pro Monat in Stufe 1. „Durch die Höherbewertung soll hinsichtlich der Vergütung eine vergleichbare Situation mit den Umlandgemeinden hergestellt und der auf den vormaligen Gehaltsunterschieden beruhenden Fluktuation entgegengewirkt werden“, heißt es im Magistratsbericht.

Bislang werden die Verkehrskontrolleur:innen nach TVÖD 6 bezahlt. Das entspricht in der ersten Stufe monatlich 2596,92 Euro. Damit ist die Bezahlung niedriger als im Umland. Dort wird nach Entgeltgruppe 8 bezahlt. Vergleichsweise niedriges Gehalt bei hohen Lebenshaltungskosten – das führte dazu, dass Beschäftigte der Stadt den Rücken kehrten. Die Gehaltserhöhung soll helfen, offene Stellen schneller wieder zu besetzen.

Außerdem sollen mehr Geräte für die Datenerfassung angeschafft werden. Der Magistrat weist darauf hin, dass die Verkehrspolizei nicht in einzelnen Ortsbezirken kontrolliert, sondern im gesamten Stadtgebiet. Schwerpunkt der Kontrollen ist der ruhende Verkehr.

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