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Frankfurt: Mehr Angebote im Kindernet

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Von: Georg Leppert

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Wer einen Platz im Kindergarten bekommen will, muss sich im Kindernet anmelden.
Wer einen Platz im Kindergarten bekommen will, muss sich im Kindernet anmelden. © Andreas Arnold

Anspruch auf Betreuung von Grundschulkindern greift im Herbst 2026. Die Stadt Frankfurt bereitet sich bereits jetzt darauf vor.

Die Stadt Frankfurt entwickelt das Portal Kindernet weiter und setzt dabei auf einen neuen Betreiber. Das gab Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) am Dienstag bekannt.

Seit Dezember 2015 müssen sich Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen, auf der zentralen Internetplattform Kindernet anmelden. Dort können sie angeben, ab wann sie einen Platz suchen und welche Einrichtung sie bevorzugen. Damit sollten Vorstellungsgespräche und regelmäßiges Nachfragen in diversen Kindergärten und Horten entfallen.

Für die Stadt fällt die Bilanz durchweg positiv aus. Pro Jahr kämen über das Kindernet rund 18 000 Vertragsabschlüsse zustande, so Weber. Hinzu käme ein Vielfaches an Anmeldungen in Einrichtungen über das Portal. Insgesamt stehen im Kindernet laut Stadt mehr als 54 000 Betreuungsplätze in Kitas, in der Kindertagespflege, in Horten und in der Erweiterten Schulischen Betreuung (ESB) zur Verfügung.

Neuer Betreiber

Nun muss das Portal aber weiterentwickelt werden. Hintergrund ist der Rechtsanspruch auf die Betreuung von Grundschulkindern, der von Herbst 2026 an gelten soll. Die Stadtverordnetenversammlung hat mit einem Beschluss die Voraussetzungen für eine Erweiterung des Kindernets geschaffen.

Verbunden ist das mit einem Wechsel des Betreibers. In einem Vergabeverfahren setzte sich die Firma Lecos durch. geo

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