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Vor zwei Jahren kamen Läuferinnen und Läufer zuletzt zum Frankfurt Marathon zusammen.
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Vor zwei Jahren kamen Läuferinnen und Läufer zuletzt zum Frankfurt Marathon zusammen.

Pandemiebedingt

Frankfurt-Marathon erneut abgesagt

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Pandemiebedingt fällt das Sportevent, zu dem normalerweise 25 000 Läuferinnen und Läufer kommen, zum zweiten Mal in Folge aus. Die Veranstalter blicken bereits ins kommende Jahr.

Traurige Nachrichten für alle Laufbegeisterten: Der Frankfurt-Marathon, der für den 31. Oktober geplant war, wird nicht stattfinden. Grund für die Absage seien die „weiterhin bestehenden Einschränkungen für Großveranstaltungen“ sowie die Unsicherheiten, die mit der Pandemie einhergehen, teilte der Veranstalter gemeinsam mit der Stadt am Mittwoch mit. Damit fällt der älteste Stadtmarathon Deutschlands zum zweiten Mal hintereinander pandemiebedingt aus. Beim Frankfurt-Marathon kommen normalerweise mehr als 25 000 Läuferinnen und Läufer zusammen.

„In der aktuellen Situation ist die Veranstaltung für uns nicht kalkulierbar, denn niemand weiß, wie die Rechtslage am Veranstaltungstag sein wird“, sagt Renndirektor Jo Schindler, der die Gründe für die Absage in einem zehnminütigen Youtube-Video erläutert. „Wir bräuchten aber spätestens jetzt, weniger als drei Monate vor dem Rennwochenende, eine klare Planungsgrundlage.“ Trotz eines bereits erarbeiteten umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzepts und einer vorläufigen behördlichen Genehmigung gebe es keine Garantie, dass die Veranstaltung nicht kurzfristig abgesagt werden müsse.

„Als Sportler und langjähriger Organisator blutet mir das Herz, aber wir müssen eine rationale Entscheidung aufgrund der gegebenen Lage treffen, und deshalb ziehen wir nun die Reißleine“, sagt Schindler, der mit seinem achtköpfigen Team mehr als ein Jahr lang an der Vorbereitung gearbeitet hat.

Die Absage hat natürlich auch wirtschaftliche Gründe. Zu jetzigen Zeitpunkt müssten verbindliche Verträge geschlossen und umfangreiche Bestellungen getätigt werden, womit unabwendbare Kosten im siebenstelligen Bereich einhergingen, sagt der Renndirektor. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich bereits angemeldet hatten, wird – wie im Vorjahr – ein Gutschein angeboten, der zwei Jahre lang gültig ist und für den Frankfurt-Marathon in den Jahren 2022 und 2023 genutzt werden kann. Schindler hofft auf die Solidarität der Läuferinnen und Läufer und bittet diejenigen, die es sich leisten können, freiwillig auf die Rückerstattung des Startgelds zu verzichten und in eine Art Solidaritätsfonds einzuzahlen. Diejenigen, die sich daran beteiligen, werden zu „Marathonrettern“ und erhalten bei ihrem nächsten Start eine goldene Startnummer.

Derweil haben die Vorbereitungen für den Neustart am 30. Oktober 2022 bereits begonnen. „Wir sind zuversichtlich, dass die Corona-Pandemie im nächsten Jahr Veranstaltungen in der Größenordnung des Mainova Frankfurt-Marathons wieder zulassen wird“, sagt Schindler. Am Ironman, dem Triathlon, der ursprünglich im Juni stattfinden sollte und pandemiebedingt auf den 15. August verschoben wurde, wird aber festgehalten.

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