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Christoph Hennemann in Aktion.

Gute Tat

Frankfurt-Marathon: Vom Couch Potato zum Helden

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Christoph Hennemann läuft beim Frankfurt-Marathon zugunsten von MS-Erkrankten. Er peilt eine Zeit von 2:48 Stunden an.

Wer sich für die Betroffenen von Multipler Sklerose einsetzt, der sollte im Gewimmel der Läufer am Sonntag nach der Startnummer 2731 Ausschau halten. Mit dieser Nummer ist Christoph Hennemann unterwegs, und der 28-Jährige hat Großes vor. Er will seine Bestzeit von 3:32 Stunden deutlich unterbieten, und für jede Minute, die er schneller ist, Geld spenden. „Auf die Idee bin ich gekommen, weil mein Opa Multiple Sklerose hat“, sagt der Frankfurter.

Damit möglichst viel für den guten Zweck zusammenkommt, hat Hennemann über die Deutsche Gesellschaft für Multiple Sklerose einen Aufruf gestartet. Bis gestern hatten bereits 31 Unterstützer eine Summe von 152 Euro pro Minute zugesichert. Jetzt ist nur noch die Frage, wie schnell Hennemann laufen kann. Für ihn ist es erst der zweite Marathon. Im März 2017 hat er in einer „Kurzschlussentscheidung“ etwas grundsätzlich geändert in seinem Leben. „Ich war relativ kräftig und habe viel Netflix geschaut.“ 

Dann begann er zu laufen und tut das mittlerweile recht exzessiv. „Ich laufe sechsmal in der Woche und davon mindestens einmal mehr als 30 Kilometer.“ Die erstaunliche Wandlung vom Couch-Potato zum Marathonläufer will der 28-Jährige mit einer ambitionierten Zeit krönen. „Unter drei Stunden zu laufen ist mein Minimalziel.“ Er peilt eine Zeit von 2:48 Stunden an. Dann kämen knapp 7000 Euro zusammen.  

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