Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das Heizkraftwerk West der Mainova am Westhafen im Frankfurter Gutleutviertel soll für etwa 300 Millionen Euro von Kohle- auf Gasbetrieb umgestellt werden. Foto: Michael Schick
+
Das Heizkraftwerk West der Mainova am Westhafen im Frankfurter Gutleutviertel soll für etwa 300 Millionen Euro von Kohle- auf Gasbetrieb umgestellt werden.

Energieversorgung

Frankfurt: Mainova will wachsen

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
    schließen

Der Frankfurter Energieversorger hat sein Ergebnis trotz der Corona-Krise verbessert und will kräftig wachsen. Hohe Summen investiert er etwa in das Strom- und das Fernwärmenetz.

Trotz der Corona-Krise und der warmen Witterung hat der Frankfurter Energieversorger Mainova im vergangenen Jahr einen höheren Gewinn erwirtschaftet. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern stieg um fast 30 Millionen auf 160 Millionen Euro.

Das gute Ergebnis ist allerdings, wie Vorstandschef Constantin Alsheimer bei der Vorstellung der Jahresbilanz ausführte, stark beeinflusst von zwei Einmaleffekten: dem Verkauf der Anteile an der Gas-Union und der Marktrückkehr des Gaskraftwerks Irsching. Die Auflösung von Rückstellungen für das Kraftwerk und der Anteilsverkauf verbesserten das Ergebnis nach seinen Angaben jeweils um etwa 35 Millionen Euro.

Die Corona-Pandemie und das milde Wetter trüben die Mainova-Bilanz

Einen stark negativen Effekt auf das Jahresergebnis hatte nach den von Alsheimer am Mittwoch präsentierten Zahlen die Corona-Pandemie, die unter anderem durch den sinkenden Stromabsatz etwa 25 Millionen Euro gekostet habe. Die Bilanz getrübt habe zudem die warme Witterung. Deren Folgen belasteten das Ergebnis laut Alsheimer um etwa zehn Millionen Euro.

Im Kerngeschäft lief für das Mainova besonders das Segment erneuerbare Energien gut. Das Unternehmen, das zu 75,2 Prozent der Stadtwerke Frankfurt Holding gehört, profitierte von höherem Windaufkommen, etwa im neu erworbenen Windpark Hohenlohe, und legte im Geschäft mit Mieterstrom aus Photovoltaik und Wärmecontracting zu. „Die Energiewende funktioniert, und sie rechnet sich auch für uns“, sagte Alsheimer.

Frankfurter Energieversorger Mainova will mehr als eine Milliarde Euro investieren

Der Mainova-Vorstandschef kündigte einen Wachstumskurs an. In den Jahren bis 2025 will der Energieversorger mehr als eine Milliarde Euro investieren. Das Stromnetz und das Fernwärmenetz sollen weiter ausgebaut werden, das Kohlekraftwerk im Gutleutviertel auf Gasbetrieb umgerüstet werden. Viel Geld wird Mainova laut Alsheimer zudem in die Digitalisierung stecken. Personell ist das Unternehmen, das auch neue Geschäftsfelder etablieren will, bereits im vorigen Jahr trotz Krise gewachsen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 111 auf 2853.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare