1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Mainova will Gelände in Bockenheim stärker nutzen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christoph Manus

Kommentare

Eine Ideenskizze für das Mainova-Areal im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Sie stammt von den Büros Kölling Architekten und DGJ Architektur.
Eine Ideenskizze für das Mainova-Areal im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Sie stammt von den Büros Kölling Architekten und DGJ Architektur. © Kölling Architekten BDA und DGJ

Ein Ideenwettbewerb für das Areal der Mainova-Konzernzentrale ist entschieden. Gewonnen hat ein Frankfurter Büro. Noch bleiben aber viele Fragen offen.

Der Frankfurter Energieversorger Mainova beschäftigt sich mit Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung und größere Ausnutzung seines Konzerngeländes an der Solmsstraße im Stadtteil Bockenheim. Im März hatte das Unternehmen, das zu gut 75 Prozent den Frankfurter Stadtwerken gehört, mit einem öffentlichen Ideenwettbewerb für eine mögliche städtebauliche Neuordnung des etwa 5,7 Hektar großen Areals begonnen. Das Gelände wird von der Mainova-Zentrale dominiert.

Nun hat die Jury am Montagnachmittag die Sieger bekanntgegeben. Mit dem ersten Preis bedachte das Preisgericht einen Entwurf des Bad Vilbeler Architektenbüros Kölling mit DGJ Architektur aus Zürich. Den zweiten Platz belegten nach Mitteilung von Mainova das Frankfurter Planungsbüro ATP und Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten aus München. Dritter wurde das Team Happarchitecture (Frankfurt) und DLA (Wiesbaden).

Mainova will sich noch nicht näher zu den möglichen Plänen für das Areal äußern

Ziel sei es gewesen, kreative und innovative Entwicklungsideen“ für das Grundstück zu erhalten, teilte Mainova am Montag mit. Die eingereichten Entwürfe seien die Basis für mögliche Entwicklungsschritte der Liegenschaft in den kommenden Jahren.

Näher zu den möglichen Plänen für das Gelände – etwa zu Neubauten und möglichen ergänzenden Nutzungen – wollte sich der Energieversorger am Montag auch auf Fragen der Frankfurter Rundschau nicht äußern.

Der Energieversorger hat zuletzt angekündigt, trotz der Energiekrise an seinem Investitions- und Wachstumskurs der vergangenen Jahre festhalten zu wollen. Noch zeigt sich auch die Geschäftsentwicklung sehr stabil. Für das erste Halbjahr wies das Unternehmen ein Ergebnis aus, das mit 86,1 Millionen Euro nur knapp unter dem des Vorjahreszeitraums lag. Für das zweite Halbjahr zeigte sich Mainova allerdings wenig zuversichtlich und wies auf große Risiken hin.

Auch interessant

Kommentare