Halbjahreszahlen vorgelegt

Frankfurt: Mainova investiert stärker in Netzausbau

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Der Energieversorger Mainova hat im ersten Halbjahr etwas mehr Geld verdient als im Vorjahreszeitraum. Und er steckt deutlich mehr Geld in den Netzausbau.

Der Frankfurter Energieversorger Mainova hat in den ersten sechs Monaten des Jahres einen etwas höheren Überschuss erzielt als im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Ergebnis lag, wie das Unternehmen jetzt mitteilte, mit 70,5 Millionen Euro 1,4 Millionen Euro über dem Wert des ersten Halbjahres 2018. Dazu habe eine trotz schwierigen Wettbewerbsumfelds stabile Entwicklung in allen Segmenten beigetragen, sagt Vorstandschef Constantin Alsheimer.

Den größten Anstieg gab es im Bereich Stromversorgung, wo das Ergebnis 2,2 Millionen Euro besser ausfiel als im Vorjahreszeitraum. Dabei profitierte der Energieversorger vor allem von einem guten Netzgeschäft. Um 1,6 Millionen Euro unter den Vorjahreszahlen liegt das Ergebnis im Segment Erzeugung und Wärme. Mainova erklärt dies mit einem Einmaleffekt bei einer Beteiligung.

Der Energieversorger investierte mit 65,3 Millionen Euro deutlich kräftiger in die Erweiterung der Energieinfrastruktur. Das ist ein Plus von 25,8 Millionen Euro. Das Geld floss laut Mainova vor allem in den Netzausbau im Frankfurter Osten und Norden sowie in einen Windpark in der Region.

Alsheimer warnt erneut davor, einen Zusammenschluss der Energieversorger RWE und Eon zu erlauben. Das fusionierte Unternehmen hätte nach seiner Ansicht eine unangemessener Marktmacht zum Nachteil der Wettbewerb. Das schade auch den Verbrauchern.

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