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Photovoltaik

Frankfurt: Mainova investiert in Ökostrom

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Der Frankfurter Energieversorger Mainova beteiligt sich an einem riesigen Solarpark, der auf Ackerflächen in der Uckermark entstehen soll. OB Feldmann sieht ein Leuchtturmprojekt.

Der Frankfurter Energieversorger Mainova verstärkt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien. Das mehrheitlich städtische Unternehmen beteiligt sich mit knapp 25 Prozent an einem 160 Hektar großen Solarpark, der im kommenden Jahr in der Uckermark in Brandenburg entstehen soll.

Die Anlage in der Gemeinde Boitzenburger Land soll nach Angaben von Mainova eine installierte Leistung von etwa 175 Megawatt Peak haben. Der Solarpark werde voraussichtlich 180 Millionen Kilowattstunden CO2-freien Strom pro Jahr erzeugen – und sei damit „ein echtes Leuchtturmprojekt“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der Aufsichtsratschef von Mainova.

Rechnerisch ließen sich mit der Energie aus der Anlage, die 100 Kilometer nördlich von Berlin gebaut wird, rund 64 000 Haushalte versorgen, teilt Mainova-Vorstandschef Constantin Alsheimer mit. Zudem würden jährlich etwa 85 000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Damit leiste das Unternehmen gemeinsam mit den Partnern einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Alsheimer spricht zudem von einer zunehmenden Nachfrage nach klimafreundlichem Strom aus regionalen Quellen.

Der Frankfurter Energieversorger wird den Strom vermarkten. Die Photovoltaik- und Wasserstoffanlagen errichten und betreiben soll die GP-Joule-Gruppe aus Schleswig-Holstein. Mehrheitseigner ist die Solarenergie Boitzenburger Land, deren Hauptgesellschafter der Eigentümer der Flächen ist. Zur Höhe der Investition äußert sich Mainova auch auf Anfrage nicht.

Das Projekt ist in der Uckermark durchaus umstritten. Nach Medienberichten kritisieren Anwohner:innen etwa, dass der Solarpark auf Ackerflächen entsteht.

Bisher ist Mainova an Wind- und Solarparks mit einer Kapazität von 150 Megawatt installierter Kapazität beteiligt, die sich in sieben Bundesländern und Frankreich befinden. Alle Anlagen zusammengerechnet produzierten nach Angaben des Energieversorgers im vergangenen Jahr 250 Gigawattstunden Strom – so viel wie noch nie.

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