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Mainova hat sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen. Der Energieversorger will etwa das Heizkraftwerk im Frankfurter Gutleutviertel von Kohle auf Gas umstellen.
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Mainova hat sich für die nächsten Jahre viel vorgenommen. Der Energieversorger will etwa das Heizkraftwerk im Frankfurter Gutleutviertel von Kohle auf Gas umstellen.

Energie

Frankfurt: Mainova baut in großem Umfang Netze aus

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Der Frankfurter Energieversorger Mainova will bis 2025 mehr als 1,5 Milliarden Euro investieren. Mit den Zahlen für das erste Halbjahr ist das Unternehmen zufrieden.

Der Frankfurter Energieversorger Mainova setzt trotz der Corona-Krise seinen Wachstumskurs fort. Das Unternehmen, das zu 75,2 Prozent den Stadtwerken Frankfurt gehört, will, wie Vorstandschef Constantin Alsheimer am Mittwoch mitteilte, bis 2025 mehr als 1,5 Milliarden Euro in Netze, Erzeugung und IT-Infrastruktur investieren.

Geplant ist etwa ein weiterer Ausbau des Fernwärmenetzes. Die Erzeugung werde zunehmend auf CO2 -neutrale Energieträger wie Biomasse, Müll und klimaneutrale Gase wie Wasserstoff sowie Abwärme aus Rechenzentren umgestellt, kündigte Alsheimer bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen an. Für all diese Vorhaben brauche Mainova mehr Personal. Allein in den vergangenen zwölf Monaten habe der Energieversorger 178 Beschäftigte hinzugewonnen.

Mit dem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr zeigte sich Alsheimer am Mittwoch zufrieden. Das bereinigte Ergebnis lag mit 87,2 Millionen Euro etwa 18,6 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Deutlich mehr Geld verdiente der Energieversorger etwa im Segment Erzeugung und Fernwärme, wo er nach eigenen Angaben von der kühlen Witterung profitierte.

Besser als im ersten Halbjahr 2020 lief es zudem in den Bereichen Wasserversorgung und Gasversorgung. Mainova verdiente überdies mehr Geld mit den Beteiligungen. Nur etwas schlechter als im Vorjahreszeitraum lief es laut Mainova im Segment Erneuerbare Energien/Energiedienstleistungen und im Bereich Stromversorgung.

Trotz der guten Halbjahreszahlen rechnet Alsheimer für das Gesamtjahr mit einem bereinigten Ergebnis vor Steuern, das deutlich unter dem des Vorjahres liegt. Dieses sei schließlich stark von Sondereffekten geprägt gewesen, so der Mainova-Vorstandschef. Damals wirkte sich positiv aus, dass der Energieversorger seine Anteile an der Gas-Union verkaufte und dass das bayerische Gaskraftwerk Irsching seinen Geschäftsbetrieb wieder aufnahm. Denn dadurch konnte Mainova Rückstellungen auflösen.

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