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Frankfurt Nachtleben Kultursommergärten Corona
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In Frankfurt sollen bald Kultursommergärten das Nachtleben in Zeiten von Corona bereichern.

Partyszene

Kultursommergärten in Frankfurt: Roßmarkt ist vom Tisch

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Das Warten dürfte bald ein Ende haben: Das Konzept für die Kultursommergärten in Frankfurt wird konkreter. Feiernde sollen an der Weseler Werft Platz finden.

  • Das Konzept für die Kultursommergärten in Frankfurt wird konkreter
  • Die Weseler Werft soll Nachtschwärmern Platz zum Feiern bieten
  • Das Gesundheitsamt Frankfurt prüft derzeit noch das Konzept

Frankfurt - Das Konzept für die Kultursommergärten nimmt Form an, ist aber noch nicht freigegeben. Clubbetreiber und Künstler stehen schon in den Startlöchern, doch das Gesundheitsamt Frankfurt prüft derzeit noch das Konzept auf seine Hygienetauglichkeit. Die Kultursommergärten sollen am Freitag, 14. August beginnen. „Wenn das nicht klappt, wäre sehr viel Arbeit umsonst gewesen“, sagt Robert Mangold von der Dehoga, die sich mit den Clubbetreibern um die Umsetzung kümmert.

Clubszene in der Corona-Krise: In Frankfurt wird nach Alternativen gesucht

Um Nachtschwärmern eine Alternative zu den derzeit wegen der Corona-Auflagen gesperrten Clubs zu bieten, hat sich die Stadt entschlossen, einige öffentliche Plätze für die Clubszene freizugeben. Zu diesen Kultursommergärten gehörte auch der Roßmarkt in der Innenstadt. Doch dieser Plan ist jetzt vom Tisch. Es habe zu viele Schwierigkeiten gegeben, da der Platz bereits für zahlreiche Veranstaltungen wie Demonstrationen vorreserviert gewesen sei, heißt es aus dem Ordnungsdezernat. Stattdessen soll nun die Weseler Werft bespielt werden, die derzeit noch von der Sommerwerft belegt ist. Mangold zufolge soll an der Weseler Werft dann vor allem elektronische Musik zu hören sein. Für die dortige Bühne soll der Club Gibson von der Zeil verantwortlich sein.

Noch ist nicht ganz klar, welche Clubs welche Bühnen bespielen dürfen, die Einteilung soll dieser Tage erfolgen. Nachdem die Clubs nun monatelang auf sämtliche Einnahmen verzichten mussten, sei die Nachfrage natürlich riesig, verrät Mangold: „Da hebt jeder die Hand, wir versuchen, so viele wie möglich unterzubringen.“ Angedacht sei eine Einteilung nach Musikrichtungen, so dass etwa an der Batschkapp, an der Weseler Werft und am Tanzhaus West unterschiedliche Genres zum Zuge kämen.

Frankfurt: „Keine wilde Party" dank Corona

Der Eintritt in die Kultursommergärten, die für donnerstags, freitags und samstags bis 22 Uhr geplant sind, soll fünf Euro kosten. Davon würden zehn Prozent in einen Fonds für notleidende Künstlerinnen und Künstler eingezahlt, verspricht Mangold. Somit würden auch die unterstützt, die nicht zum Zuge kämen. Der Eintritt berechtigt zu einem Sitzplatz an einem Tisch. „Das wird keine wilde Party“, betont Mangold mit Blick auf die Corona-Auflagen. Schließlich soll das Konzept der Kultursommergärten als „Blaupause“ für eine mögliche Wiedereröffnung der eigentlichen Clubs ab Herbst dienen. Ein bisschen Platz am Tisch zum Tanzen soll es aber geben.

Insgeheim hoffen die Clubbetreiber noch, dass die Auflagen pünktlich zum 15. August ein bisschen gelockert werden. In der Schweiz und Österreich seien die Auflagen schon wieder weniger streng, dort seien sogar die Clubs schon wieder auf.

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