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Frankfurt: Luftfilter für Busse und Bahnen

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Von: Christoph Manus

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Die Linie 30 fährt bald an Schultagen morgens für ein Stunde alle 7,5 Minuten.
Geht es nach der CDU im Römer, werden in Frankfurter Bussen bald UV-C-Luftfilter installiert. © peter-juelich.com

Die CDU im Frankfurter Römer fordert die Stadt auf, mehr zu tun, damit sich die Fahrgäste im ÖPNV trotz der Pandemie sicher fühlen. Sie schlägt vor, dass UV-C-Filter in Bussen und Bahnen installiert werden.

Busse, Straßen- und U-Bahnen in Frankfurt sollten nach Vorstellungen der CDU im Frankfurter Römer mit UV-C-Filtern ausgerüstet werden. Zwar gebe es nach wissenschaftlichen Studien im ÖPNV kein erhöhtes Risiko, sich zu infizieren. Dennoch hätten viele Menschen in der Corona-Pandemie Angst, Busse und Bahnen zu nutzen – und stiegen auf das Auto um oder verzichteten auf Aktivitäten, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion, Frank Nagel, am Mittwoch. „Deswegen muss noch mehr getan werden, um das Vertrauen der Menschen in einen corona-sicheren ÖPNV zurückzugewinnen.“ Zumal der öffentliche Personennahverkehr als „Rückgrat der städtischen Mobilität“ ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende sei, der stabil bleiben müsse.

UV-C-Luftfilter sind laut Nagel in der Lage, Bakterien und Viren mit einer Wirksamkeit von 99,9 Prozent auszuschalten. In Hanau und Rüsselsheim seien viele Busse schon damit nachgerüstet worden. Der Stadtverordnete fordert den Magistrat auf, zügig die dort gemachten Erfahrungen auszuwerten und bei positiven Ergebnissen die UV-C-Luftfilter auch in Bussen und Bahnen in Frankfurt einzusetzen.

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion weist zudem darauf hin, dass auch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt schon UV-Technik anwende. Ein Test zur Desinfizierung von Rolltreppen-Handläufen sei so erfolgreich verlaufen, dass neue Rolltreppen nun standardmäßig damit ausgestattet würden.

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