Frankfurt

Lino Leudesdorff strebt in den Bundestag

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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33-Jähriger will für Umverteilung kämpfen. Er ist der dritte SPD-Bewerber für Wahlkreis 182.

Lino Leudesdorff will bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr für die SPD im Wahlkreis 182 antreten. Das hat der 33 Jahre alte Personalberater, Vorsitzender des Ortsvereins Höchst und Mitglied des Parteivorstands, am Donnerstag angekündigt. Der Unternehmer, der drei Jahre lang als Sprecher der Frankfurter Jusos fungierte, ist ein Vertreter des linken Parteiflügels. Er engagiert sich als stellvertretender Vorsitzender im „Forum Demokratische Linke 21“ auch auf Bundesebene in der SPD.

Leudesdorff wirbt bei den Parteimitgliedern im Wahlkreis für einen „mutigen politischen Aufbruch“. Er kündigt an, sich etwa für mehr Steuergerechtigkeit und finanzielle Umverteilung einzusetzen. Kämpfen will er zudem für echte Gleichstellung von Frauen und Männern und eine ökologische und solidarische Wirtschaftspolitik.

Zuvor hatten bereits der Rechtsanwalt Oliver Strank, Ortsvorsteher des Ortsbeirats 1, und der Unternehmensberater Armand Zorn, ein Digitalisierungsexperte, ihre Kandidatur im Wahlkreis 182 angekündigt.

Auch wer für die SPD im Wahlkreis 183 im Norden, Osten und Süden der Stadt antritt, wird in einer Kampfabstimmung entschieden. Dort werden die Delegierten mindestens die Wahl zwischen der Bundestagsabgeordneten Ulli Nissen und dem Rechtsanwalt Kaweh Mansoori, dem Vorsitzenden der SPD im Bezirk Hessen-Süd, haben.

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