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Nahverkehr

Frankfurt: Linie 11 soll von 2028 an nach Höchst fahren

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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In Frankfurt-Höchst soll die Straßenbahn-Linie 11 von der Zuckschwerdtstraße zum Bahnhof verlängert werden. Das Verkehrsdezernat hat drei Varianten vorgestellt.

Die Straßenbahn-Linie 11 soll bis 2028 zum Bahnhof Höchst fahren. Das kündigte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) an. 2028 jährt sich der Eingemeindungsvertrag von Frankfurt mit Höchst zum 100. Mal. Damals wurde der Stadt Höchst der Anschluss an die Straßenbahn versprochen, was dann aber jahrzehntelang unter anderem an der vorhandenen Bebauung scheiterte. Nach dem Wegzug von Industriebetrieben sei nun der Weg frei für konkrete Schritte.

Im Mai sollen die Planungen beginnen, sagte Horst Amann, Geschäftsführer der Regionaltangente West (RTW) GmbH, die auch für die Verlängerung der Straßenbahn von der bisherigen Endhaltestelle Zuckschwerdtstraße zum Bahnhof Höchst verantwortlich ist. Die RTW führt die Planung im Auftrag der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) durch.

Amann stellte drei mögliche Varianten vor, wie die Straßenbahn verlängert werden könnte. Variante 1 führt zweigleisig erst durch die Ludwig-Scriba-Straße und dann unter den vorhandenen Gleisen hindurch. Hier müsste eine Eisenbahn-Unterführung neu gebaut werden, was teuer ist. Variante 2 führt zweigleisig durch die Bolongarostraße und Zuckschwerdtstraße und nutzt die vorhandene Eisenbahnunterführung.

Variante 3 sei die vom Verkehrsdezernat bevorzugte, führte Oesterling aus. Sie nutze weitgehend die Bestandsstrecke und mache an der Ludwig-Scriba-Straße und Emmerich-Josef-Straße eine kleine Kurve in die vorhandene Eisenbahnunterführung. Alle drei Varianten gehen in die vorhandene Bahnstrecke über.

Am Bahnhof Höchst soll die Straßenbahn am nördlichsten der Gleise halten, wo jetzt noch die Linie von Frankfurt nach Königstein stoppt. Dort wird ein Bahnsteig gebaut, an dem die RTW, die hochflurig ist, halten kann. Die Linie 11 und die RTW teilen sich das Gleis. Die Straßenbahn, die niederflurig ist, soll an Anbauten an diesen Bahnsteigen halten. So könnten die Fahrgäste bei der Straßenbahn barrierefrei nach außen aussteigen, bei der RTW barrierefrei auf den Bahnsteig nach innen.

Die Kosten für das Projekt sind noch unklar. Im neuen Gesamtverkehrsplan soll laut Oesterling auch die Verlängerung der Linie 11 weiter Richtung Westen eine Rolle spielen. So sei die Verlängerung zur Jahrhunderthalle möglich.

Die RTW wiederum soll aus Sossenheim über den Bahndamm nach Höchst fahrten. Eine Inbetriebnahme der RTW, voraussichtlich in Teilabschnitten, ist für den Jahreswechsel 2026/2027 angekündigt.

„Durch den Bau der Regionaltangente West erhält der für den Frankfurter Westen und das Umland so bedeutende Bahnhof Höchst eine neue Dynamik“, sagte Oesterling. Noch mehr Menschen als bisher würden dann die Station nutzen.

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