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Frankfurt liest ein Buch vor Abschluss

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Von: Oliver Teutsch

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Desirée Nosbusch, Irmgard Keun und Regina Ziegler im Film „Nach Mitternacht“ 1981. Foto: Ziegler Film/Erika Rabau
Desirée Nosbusch, Irmgard Keun und Regina Ziegler im Film „Nach Mitternacht“ 1981. © Ziegler Film/Erika Rabau

Große Ressonanz bei „Frankfurt liest ein Buch“ . Noch Tickets für Abschlussveranstaltung in Alter Oper und Stadtführungen zu haben.

Nach großer Resonanz geht am Wochenende das Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“ zu Ende. Gisela Thomas vom gleichnamigen Ausrichterverein zeigt sich sehr zufrieden mit dem Verlauf: „Es kamen mehr Zuschauer als erwartet, wir hatten viele ausverkaufte Veranstaltungen.“ Damit haben viele nicht gerechnet, so wie etwa Stadtführer Christian Setzepfandt: „Dass die Veranstaltungen solch einen Zulauf haben, hätte ich nicht gedacht.“ Wegen des großen Interesses gibt es weitere Führungen im Juni und Juli.

Tickets

Die Abschlussveranstaltung des Literaturfests ist am Sonntag um 13 Uhr in der Alten Oper, Mozartsaal. Für die Lesung mit Desirée Nosbusch und Regina Ziegler gibt es noch Tickets.

Für die Stadtführungen mit Christian Setzepfandt gibt es ebenfalls noch Tickets an folgenden Terminen: 17.06., 23.06., 11.07. und 29.07.

www.frankfurter-stadtevents.de

Nicht nur die schon traditionellen Stadtführungen zu literarischen Schauplätzen kamen gut an, sondern auch neue Veranstaltungen. So war die Stadt Gelnhausen erstmals mit dabei. Die Veranstaltung mit Schriftstellerin Ursula Krechel und Moderatorin Bärbel Schäfer zog 120 Leute an. „Der Veranstalter fühlte sich ein bisschen überrannt“, so Thomas, die generell feststellte, „wir haben gemerkt, dass die Leute einfach raus aus dem Haus und auf kulturelle Veranstaltungen wollen“. Die Zeit der Pandemie hat wohl viele Kulturinteressierte ausgehungert.

Noch ist das diesjährige Lesefest nicht vorbei. Mit der Abschlussveranstaltung am Sonntag (13 Uhr) in der Alten Oper wartet mindestens noch ein weiterer Höhepunkt auf Literaturbegeisterte. Schauspielerin Desirée Nosbusch wird gemeinsam mit Filmproduzentin Regina Ziegler aus Irmgard Keuns „Nach Mitternacht“ lesen und über alte Zeiten sprechen. Denn beide waren 1981 bei den Dreharbeiten zum Spielfilm dabei, bei denen auch Keun einen Gastauftritt hatte – im Operncafé. „Wir freuen uns daher besonders, die Abschlussveranstaltung an historischer Stätte austragen zu können“, so Thomas. Zwar nicht im Café selbst, aber im Mozartsaal der Alten Oper. Einige Tickets gibt es noch.

Im kommenden Jahr wird das Lesefest vom 24. April bis zum 7. Mai über die Bühne gehen. Irmgard Keuns furioser Roman und die vielfältigen Veranstaltungen dazu haben die Messlatte recht hoch gelegt. Welches Buch im kommenden Jahr im Mittelpunkt stehe, wollte Thomas noch nicht verraten, zeigt sich aber optimistisch: „Wir haben keine Sorge, dass das weniger erfolgreich wird.“

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