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Autorin Eva Demski im Wiesbadener Literaturhaus. Sie wird beim Festival 15 Mal selbst dabei sein. Foto: Michael Schick
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Autorin Eva Demski im Wiesbadener Literaturhaus. Sie wird beim Festival 15 Mal selbst dabei sein.

Literatur

Frankfurt liest ein Buch von Eva Demski

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Der Roman „Scheintod“ steht im Mittelpunkt der zwölftes Auflage des Literaturfests. 72 Veranstaltungen vom 5. bis zum 18. Juli.

Zum zweiten Mal in Folge hat das beliebte Literaturfest „Frankfurt liest ein Buch“ Glück im Unglück. Wie schon im vergangenen Jahr musste auch die zwölfte Auflage wegen der Pandemie verschoben werden. Und wie schon im vergangenen Jahr ist der Ausweichtermin in eine Zeit niedriger Inzidenzen gelegt. Statt Frühjahrsklassiker, wird die Veranstaltungsreihe 2021 ein Sommerfest. Wegen des nun besseren Wetters können mehr Veranstaltungen im Freien organisiert werden, was nicht zuletzt das Gesundheitsamt freuen wird.

Im Mittelpunkt der zwölften Auflage steht der Roman „Scheintod“ von Eva Demski. Bei der Vorstellung der Programmhöhepunkte am Mittwoch überboten sich die Protagonisten mit Lobeshymnen auf die Autorin und ihr Werk, das im Jahr 1974 spielt, aber von Demski zehn Jahre später geschrieben wurde. Wolfgang Schopf, Leiter des Literaturarchivs der Goethe-Universität, nannte Demski „die Stimme Frankfurts“. Sonja Vandenrath, Literaturbeauftragte der Stadt Frankfurt, wunderte sich ein bisschen, dass Demski erst bei der zwölften Auflage erstmals in den Fokus gerückt wird.

Frankfurt liest ein Buch

Die zwölfte Auflage von „Frankfurt liest ein Buch“ beginnt mit der Auftaktveranstaltung am 4. Juli im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.

Bis zum 18. Juli soll es dann 72 Veranstaltungen rund um Eva Demskis „Scheintod“ geben. Tickets sind ab sofort bei den ausrichtenden Organisationen erhältlich. Das Programm gibt es online unter www.frankfurt-liest-ein-Buch.de ote

In dem Roman verarbeitet Demski den frühen Tod ihres Ehemanns Reiner Demski, einem Rechtsanwalt im linken Milieu. Inwieweit der Roman autobiografisch ist, darüber darf trefflich spekuliert und debattiert werden bei den 72 Veranstaltungen der diesjährigen Auflage. Die Autorin selbst wird bei 15 Veranstaltungen zugegen sein und dabei vielleicht auch das eine oder andere noch unbekannte Detail preisgeben.

Die Zahl der Veranstaltungen ist nicht ganz so groß wie sonst, einige Institutionen müssen pandemiebedingt passen. Die Oper Frankfurt hat nach der langen Spielpause andere Sorgen, auf den Campus der Uni Frankfurt dürfen noch keine Studierenden und somit auch noch keine Festivalbesucher.

An dem Roman liegt es sicher nicht, denn der bietet eine Fülle von unterschiedlichen Frankfurter Schauplätzen, vor allem im Bahnhofsviertel. Daher wird es dort auch eine von zwei Stadtführungen geben. Die andere wird es auf dem Hauptfriedhof geben, wo Reiner Demski begraben liegt. Da es in dem Buch laut Schopf „um alles“, aber eben auch um Tod und Glaube geht, wird es auch sechs Lesungen in Kirchen geben. Die Idee dazu hatte Entertainer Jo van Nelsen, der schon im vergangenen Jahr, als Rosemarie Nitribit im Zentrum des Festivals stand, Erfahrungen mit der Katharinenkirche als Veranstaltungsort gemacht hat. (Oliver Teutsch)

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