Kultur

Frankfurt: Aus dem Leben von Sinti und Roma

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Ihre Kunst und Kultur spielten in der Öffentlichkeit lange Zeit keine Rolle. 

Der Frankfurter Fotograf Alexander Paul Englert hat Künstler und Bürgerrechtler mit Sinti- und Roma-Hintergrund getroffen und fotografiert. Die Ausstellung „Mare Manuscha – Innenansichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma“ gibt Einblicke in Verfolgung und Trauma, Migration und Flucht, Heimat und Identität sowie das Kunstschaffen der Porträtierten.

Die Ausstellung eröffnet am 9. Oktober im „Stadtraumfrankfurt“, Mainzer Landstraße 293. Der Eintritt ist frei.

Die Bilder stammen aus dem gleichnamigen Buch der Edition Faust, für das die Herausgeber Romeo Franz und Cornelia Wilß europaweit Gespräche mit Künstlern geführt haben. Alexander Paul Englert und Cornelia Wilß führen bei der Eröffnung gemeinsam durch die Ausstellung, die bis zum Freitag, 13. Dezember, zu sehen ist.

Um sie zu besuchen, reicht eine Anmeldung an der Pforte. Führungen gibt es am Sonntag, 19. Oktober, um 17.30 Uhr, und am Dienstag, 3. Dezember, um 18 Uhr.

Am Donnerstag, 14. November, gibt es ab 19 Uhr eine Diskussionsrunde unter dem Titel „Antiziganismus heute und das Buchprojekt Mare Manuscha“.

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