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So soll es im neuen Wohngebiet am Rebstock-Areal einmal aussehen.
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So soll es im neuen Wohngebiet am Rebstock-Areal einmal aussehen.

Wohnungsbau

Frankfurter Stadtentwicklung: Neue Wohnungen am Rebstockgelände

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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950 Wohnungen könnten ab Sommer am Rebstockgelände entstehen, ganz in Nähe der Autobahn 648. Damit nähert sich die Entwicklung des Areals dem Ende.

Frankfurt – Der Bau von 950 Wohnungen auf bisher unbebauten Flächen zwischen der Autobahn 648 und der Leonardo-da-Vinci-Straße am Frankfurter Rebstockgelände rückt näher. Noch vor der Kommunalwahl könnte das Stadtparlament Frankfurt den Satzungsbeschluss für den geänderten Bebauungsplan fassen. Der Magistrat hat der Vorlage am Freitag zugestimmt.

Einige der neuen Wohnungen in Frankfurt sollen sich für Geringverdiener eignen

In dem zu Bockenheim zählenden Rebstockareal ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits Wohnraum für fast 5000 Menschen entstanden. Auf den seit Jahren brachliegenden Flächen in Nähe des Katharinenkreisels, die nun bebaut werden sollen, sollten zunächst Büros Platz finden. Mit der Änderung des Bebauungsplans schaffe die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein gemischt genutztes Stadtquartier mit hohem Wohnanteil und schließe die Entwicklung am Rebstock ab, sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Ein Platz mit Läden und Lokalen soll entstehen. Eine Schule und eine Kita sind geplant. Auch ein Hotel wird gebaut.

90 Prozent der entstehenden Wohnungen sollen nach Angaben des Planungsdezernats vermietet werden. Bei 30 Prozent der Gesamtwohnfläche wird es sich um geförderten Wohnungsbau handeln. Dabei sollen je zur Hälfte Sozialwohnungen und Wohnungen des zweiten Förderwegs entstehen, die sich an Haushalte richten, die zu viel verdienen, um eine Sozialwohnung beziehen zu dürfen, aber zu wenig, um die in Frankfurt üblichen Mieten zu zahlen.

Baubeginn am Frankfurter Rebstock verzögert sich noch – Spätsommer ist angepeilt

Etwa 550 Wohnungen wird allein die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt Holding errichten, die das Areal gemeinsam mit der Immobilientochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) entwickelt. Diese baut Miet- und Eigentumswohnungen, der dritte Bauherr, Saphire Immobilien Investment, weitere Eigentumswohnungen.

Bis die Arbeiten beginnen können, wird es nach Angaben von ABG-Geschäftsführer Frank Junker, selbst wenn das Stadtparlament rasch dem Bebauungsplan zustimmt, noch dauern. Die Umlegung der Grundstücke im Areal sei noch nicht abgeschlossen, sagte er am Freitag der Frankfurter Rundschau. „Ich wäre froh, wenn wir im Spätsommer beginnen könnten.“

Keine „bewohnte Lärmschutzwand“ Richtung Frankfurter Stadtautobahn

Ein größerer Teil der ABG-Wohnungen wird in mehreren zusammenhängenden Gebäuden entlang der Wiesbadener Straße Platz finden, wie die Stadtautobahn in diesem Abschnitt heißt. Auch eine Kita wird in dem Riegel unterkommen, der, wie es im Planungsdezernat heißt, nicht zuletzt die hinter ihm liegenden Gebäude vom Straßenlärm abschirmen werde.

ABG-Geschäftsführer Junker betonte auf Anfrage, es entstehe keine „bewohnte Lärmschutzwand“. Die ABG baue dort ganz normale, teils geförderte, teils freifinanzierte Mietwohnungen, die nach jetzigem Stand für Monatsmieten von 12,50 Euro pro Quadratmeter zu haben seien. Die Gebäude würden hochenergieeffizient und gut gedämmt. Die Wohnungen seien zudem so geschnitten, dass sich zur Straße hin eher Funktionsräume, etwa Küchen und Bäder, befänden.

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