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Frankfurt: Läden in neuer Altstadt dürfen sonntags öffnen

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Von: Christoph Manus

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Blick vom Frankfurter Dom in die neue Altstadt, die bis 2018 auf dem Areal des früheren technischen Rathauses entstand.
Blick vom Frankfurter Dom in die neue Altstadt, die bis 2018 auf dem Areal des früheren technischen Rathauses entstand. © ROLF OESER

Nicht nur die Geschäfte am Römerberg, sondern auch die Läden in der neuen Altstadt haben nun die Möglichkeit, sonntags zu öffnen. Das hat der Frankfurter Magistrat entschieden.

Die Geschäfte in der Frankfurter neuen Altstadt dürfen künftig von März bis September sowie an den vier Adventssonntagen auch an Sonntagen und an Feiertagen öffnen. Das ist ihnen jeweils von 10.30 bis 18.30 Uhr gestattet.

Diese Ausweitung der Ladenöffnungszeiten für das in den Jahren 2012 bis 2018 entstandene Quartier zwischen Dom und Römer hat der Magistrat der Stadt Frankfurt jetzt, wie Ordnungsdezernentin Annette Rinn (FDP) am Mittwoch mitteilte, auf ihren Antrag hin beschlossen.

Frankfurter Stadträtin Annette Rinn (FDP) sieht Beitrag zur Belebung der Innenstadt

„Ich bin sehr froh, dass wir die rechtlichen Rahmenbedingungen des Hessischen Ladenöffnungsgesetzes hier anwenden und der Innenstadt ein weiteres Highlight hinzufügen konnten!“, sagt die Stadträtin. Die neue Altstadt werde so zukünftig in den Sommermonaten und der Adventszeit noch attraktiver für die Besucherinnen und Besucher und nachhaltig zur Belebung der Innenstadt beitragen. „Auch die Geschäftsinhaber in dem neuen, freigegebenen Bereich haben mich immer wieder darauf angesprochen, dass es ja nicht sinnvoll und sogar ungerecht ist, dass die Geschäfte rund um den Römerberg an Sonn- und Feiertagen öffnen können, die Geschäfte wenige Meter weiter aber nicht.“

Nach dem Hessischen Ladenöffnungsgesetz dürfen Verkaufsstellen in „Ausflugs-, Erholungs- und Wallfahrtsorten mit besonderem Besucheraufkommen an jährlich bis zu 40 Sonn- oder Feiertagen für die Abgabe von Reisebedarf, Sportartikeln, Devotionalien, Waren, die für diese Orte kennzeichnend sind, und von Gegenständen des touristischen Bedarfs geöffnet sein“. Die Öffnungszeit darf jeweils acht Stunden nicht überschreiten.

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