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Irre schöner Blick – aber auf den Goetheturm geht’s erst wieder im April.
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Irre schöner Blick – aber auf den Goetheturm geht’s erst wieder im April.

Goetheturm

Frankfurt: Kur für den Irrgarten am Goetheturm

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Die Sanierung des Geländes im Stadtwald beginnt am Montag. Neue Bäume kommen auch dazu.

Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald – aber schon lang nicht mehr im Irrgarten am Goetheturm. Der ist seit einer ganzen Weile ziemlich verwittert, nicht mehr schön und daher geschlossen. Aber das soll sich nun ändern.

Von Montag, 17. Januar, an will das Grünflächenamt den Irrgarten grunderneuern. Im Wendelsweg müssen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer daher mit Behinderungen rechnen. Die Trennwände des Irrgartens sind schon entfernt. Erhalten bleiben sollen das Spielgerät auf der Südseite mit Aussichtsplattform und Seilnetztunnel über den Irrgarten sowie die Wasserspielfigur mit Sprühern, jeweils generalüberholt. Das Wasserbecken wird neu gestaltet.

Zur Grunderneuerung gehört auch ein Zaun aus FSC-zertifizierten langlebigen Hölzern, die bei Bedarf leicht ausgetauscht werden können. Für den Notfall und zur leichteren Pflege erhalten die Trennwände neuerdings Tore, die auch als Rettungswege dienen. Hänsel und Gretel wären froh darüber gewesen.

Drei neue Bäume bekommt der Irrgarten auch. Weil er im Grüngürtel liegt, gibt es Fördergeld des Regionalparks Rhein-Main für das Projekt. Die Arbeiten sollen bis Ende April abgeschlossen sein. Das trifft sich gut, denn im April wird auch der Goetheturm seine Winterpause beenden und wieder Besucher auf seinen 196 Stufen in die Höhe steigen lassen.

Der Herzensturm der Frankfurterinnen und Frankfurter war bekanntlich 2017 durch Brandstiftung zerstört und anschließend in einem großen gemeinsamen Akt wieder errichtet worden. Im August begrüßten die Bürgerinnen und Bürger das auferstandene Wahrzeichen mit einem Fest im Stadtwald und würdigten auch den ersten Stifter des Turms, Gustav Gerst. Zur Erinnerung an den jüdischen Geschäftsmann und seine Ehefrau, beide von den Nazis aus dem Land gejagt, wurden jüngst Stolpersteine an der Niederräder Landstraße verlegt.

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